kununu.com Bewertung löschen lassen

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Eine negative Bewertung auf kununu.com löschen oder entfernen lassen, möchte jeder Arbeitgeber, der dort ein schlechtes Profil hat. Mittlerweile schauen immer mehr Arbeitnehmer sich auf Kununu um und lassen sich durch die Bewertungen bei der Jobauswahl inspirieren. Unternehmen, die dort massiv schlecht bewertet wurden, möchten diese Bewertungen nicht selten entfernen lassen. Das Löschen von Bewertungen auf Onlineportalen sollte, falls es dringlich ist, einem Rechtsanwalt überlassen werden. Wir zeigen auf, welche rechtlichen Möglichkeiten es gibt, eine negative Bewertung bei kununu.com löschen zu lassen, und welche Schwierigkeiten auch einem Rechtsanwalt beim löschen lassen begegnen können.

kununu.com als Bewertungsportal für Arbeitgeber

XING ist vielen Arbeitnehmern und Arbeitgeber als social media-Plattform bekannt. Bei Xing geht es nicht um Bewertungen, sondern um das Vernetzen. Allerdings hat XING mit kununu.com ein Bewertungsportal gestartet, auf welchem Arbeitnehmer ihre Arbeitgeber bewerten können – positiv, aber auch negativ. Kununu.com hat sich mittlerweile zu einem echten Renner entwickelt, und viele Arbeitnehmer schauen sich dort vor der Bewerbung die Bewertungen anderer Arbeitnehmer über ein Unternehmen an. Nicht selten hinterlassen frustrierte (meistens gekündigte) Arbeitnehmer auf kununu.com negative Bewertungen und Einträge, die das Unternehmen (zu Recht oder zu Unrecht) in einem schlechten Licht dastehen lassen. Arbeitgeber fragen sich daher, wie sie gegen negative Bewertungen auf kununu vorgehen können – sie wollen die Einträge löschen / entfernen lassen.

Dabei macht sich kununu zu Nutze, dass mittlerweile die meisten Menschen zumeist ihre Investitionsentscheidungen anhand von Bewertungen überprüfen. Verschiedene Produkte werden so verglichen und das vermeintlich beste Produkt ausgewählt. Über den Sinn und Zweck kann man tatsächlich streiten, jedoch soll dies hier nicht relevant sein.

Neben Produkten wird zunehmend auch in anderen „Bereichen“ verglichen. So werden bspw. Ärzte auf Jameda oder sanego verglichen. Es verwundert daher nicht, dass dieser Trend nun auch bei der Auswahl des richtigen Arbeitgebers relevant wird. Denn der einzelne Arbeitnehmer ist anspruchsvoller geworden, was grundsätzlich eine gute Entwicklung ist. Er möchte in der Regel ein auskömmliches Gehalt bei einer guten Work-Life-Balance. Er möchte ein angenehmes Arbeitsklima mit netten Kollegen und Vorgesetzten.

Doch üblicherweise kann der Arbeitnehmer dies bei seiner Bewerbung und beim Bewerbungsgespräch noch nicht absehen. Seiten wie kununu versprechen, dieses Informationsgefälle zu verringern, indem durch Bewertung der Arbeitgeber weitestgehend transparent gemacht wird.

Hier besteht, wie bereits angedeutet, die Gefahr, dass der Wettbewerb der Arbeitgeber verzerrt wird, da meist unzufriedene Arbeitnehmer geneigt sind, Bewertungen zu hinterlassen. Unklar ist bislang auch, wie kununu verhindern möchte, dass keine Fake-Bewertungen abgegeben werden, die in Wirklichkeit von Personen stammen, die nie Arbeitnehmer des Unternehmens waren oder gar Mitbewerber darstellen.

Bewertungen im Internet löschen lassen – ganz generell

Bei Bewertungsportalen – ganz gleich, ob kununu.com oder andere Websites – geht es immer um die Meinungsfreiheit des einzelnen. Jeder ist grundsätzlich in der Lage, rechtlich unbekümmert seine Meinung über ein Unternehmen kundzutun. Eine Meinung ist ein Werturteil. Diese Freiheit des Werturteilens ist sogar grundgesetzlich verankert, sodass es per se nicht einfach ist, eine Bewertung löschen zu lassen, nur weil sie einem selbst nicht passen mag. Es müssen verschiedene Fallkonstellationen unterschieden werden.

Eine negative Bewertung entfernen lassen bedeutet, dass dem Bewertenden seine Äußerungsfreiheit genommen wird. Zumindest auf der jeweiligen Plattform und in dem jeweiligen Kommentar. Die Plattformbetreiber können – ohne Angabe von Gründen – jeden Kommentar löschen. Dies ist aber nicht im Sinne einer Bewertungsplattform. Jemand, der eine schlechte Bewertunge bei kununu.com oder sonst wo erhalten hat, muss also auf rechtlichem Wege die Löschung eines negativen Eintrags fordern.

Dies geht nur, wenn entweder falsche Tatsachen behauptet werden, oder die geäußerte Meinung eine Schmähkritik darstellt. Eine falsche Tatsachenbehauptung ist jede Lüge, eine Schmähkritik ist ein Werturteil, welches nicht mehr der sachlichen Auseinandersetzung dient, sondern nur die Diffamierung des Betreffenden als Ziel hat. Diese beiden Arten von Aussagen sind nicht von der grundgesetzlich zugesicherten Meinungsfreiheit gedeckt. Eine Bewertung auf kununu oder sonst wo entfernen oder löschen lassen geht also nur, wenn sie falsche Angaben enthält oder eine Schmähkritik darstellt.

Negative Einträge bei kununu.com entfernen?

Wie also eine negative Bewertung bei kununu.com löschen lassen? Falls eine falsche Tatsache über Ihr Unternehmen behauptet wird, beispielsweise von einem frustrierten Ex-Angestellten, kann dagegen rechtlich vorgegangen werden. Niemand hat das Recht, falsche Tatsachen über eine Person oder ein Unternehmen zu verbreiten. Falls eine Meinung nur noch Schmähkritik und kein sachliches Werturteil mehr darstellt, kann auch dagegen rechtlich vorgegangen werden. Es lässt sich jedoch nicht verhindern, dass negative Einträge bei kununu.com auftauchen, die auf Tatsachen beruhen oder im Rahmen der Meinungsfreiheit erstellt wurden. Allerdings verlaufen die Grenzen hierbei fließend und es bedarf einer Prüfung im Einzelfall, ob eine Bewertung rechtlich zulässig ist oder nicht. Die Wortwahl ist beispielsweise sehr entscheidend, aber auch die bloße Frage danach, inwieweit ein Eintrag der Wahrheit entspricht.

Bei dieser Frage ist auch die bisweilen sehr komplizierte Rechtsprechung zu beachten. Eine Aussage enthält in der Praxis oft Anteile einer Meinung sowie Anteile von Tatsachen. Eine isolierte Betrachtung einer Aussage entweder im Hinblick auf eine Meinung oder Tatsache ist somit oft nicht möglich. Die Rechtsprechung löst dieses Problem dahingehend, dass die Aussage insgesamt als Meinung aufgefasst wird.

Dadurch ist der Arbeitgeber jedoch nicht schutzlos gestellt. Denn bei der Abwägung, ob die Meinung rechtswidrig in das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Arbeitgebers eingreift, ist auch der Wahrheitsgehalt der der Meinung zu Grunde liegenden Tatsachen zu berücksichtigen. So kann bspw. verlangt werden, dass eine Meinung ohne falsche Tatsachen geäußert wird. Beruht die Meinung wiederum nur auf falschen Tatsachen, dann wird in der Regel kein Interesse des bewertenden an dieser Bewertung bestehen. (BGH · Urteil vom 1. März 2016 · Az. VI ZR 34/15)

Hierbei ist auch zu beachten, dass kununu diese Bewertungen nicht selbst einstellt und sich zu Eigen macht. Vielmehr ist Urheber dieser Bewertung der Bewertende selbst. Daher kann kununu nur dann in Anspruch genommen werden, wenn dieser auch Störer ist, also eine Prüfpflicht verletzt hat.

Der Bundesgerichtshof beschränkt diese Pflicht auf eine Anlasskontrolle. Es muss daher nicht jede Bewertung im Vorfeld geprüft werden. Erst, wenn der Arbeitgeber diese Bewertung angreift, ist ein Bewertungsportal zur Prüfung verpflichtet.

Dabei ist diese Prüfung durch das Bewertungsportal ernsthaft vorzunehmen und darf sich nicht auf eine bloß formelle Prüfung beschränken. Letztlich ist das Portal verpflichtet, vor einer Entscheidung, ob die entsprechende Bewertung herausgenommen werden muss, den gesamten relevanten Sachverhalt aufzuklären und dabei auch die Stellungnahme des Arbeitgebers zu berücksichtigen.

Im Rahmen einer Arztbewertung bei Jameda, die aber auf die Bewertung bei kununu übertragbar ist, äußert sich der Bundesgerichtshof wie folgt:

„kann bei der Bestimmung des der Beklagten zumutbaren Prüfungsaufwandes nicht außer Betracht bleiben, dass der Betrieb eines Ärztebewertungsportals im Vergleich zu anderen Portalen, insbesondere Nachrichtenportalen, schon von vornherein ein gesteigertes Risiko für Persönlichkeitsrechtsverletzungen mit sich bringt. (…) Im Streitfall hätte die Beklagte die Beanstandung (…) es dem Bewertenden übersenden und diesen zur Stellungnahme anhalten müssen. Sie hätte ihn weiter auffordern müssen, ihr den angeblichen Behandlungskontakt möglichst genau zu beschreiben und ihr den Behandlungskontakt belegende Unterlagen, wie etwa vorhandene Rechnungen, Terminkarten und -zettel, Eintragungen in Bonushefte, Rezepte oder sonstige Indizien möglichst umfassend – soweit vom Bewertenden für nötig erachtet ggf. teilweise geschwärzt – zu übermitteln. Die bloße Bitte der Beklagten, “die Behandlung in mindestens zwei Sätzen [zu] umschreiben und den Behandlungszeitraum [zu] nennen”, reicht hierfür nicht. In jedem Falle hätte die Beklagte dem Kläger diejenigen Informationen und Unterlagen über den behaupteten Behandlungskontakt weiterleiten müssen, zu deren Weiterleitung sie ohne Verstoß gegen § 12 Abs. 1 TMG in der Lage gewesen wäre. Auch dies hat sie nicht getan. So erschließt sich etwa nicht, warum die Beklagte dem Kläger den sich aus der Stellungnahme des Bewertenden ersichtlichen Behandlungszeitraum nicht mitgeteilt hat. Sollte dies deshalb nicht erfolgt sein, weil zu befürchten war, dass der Kläger den Bewertenden aufgrund des mitgeteilten Behandlungszeitraums identifizieren kann, hätte die Beklagte ein größeres Zeitfenster wählen können. Dass diese Information für den Kläger von vornherein in Bezug auf eine substantiierte “Replik” offensichtlich nicht hilfreich gewesen wäre, kann nicht angenommen werden. So kann etwa nicht von vornherein ausgeschlossen werden, dass der behauptete Behandlungszeitraum in die Zeit einer – beispielsweise – urlaubs- oder krankheitsbedingten Abwesenheit des Klägers fiel, der Kläger mit dieser Information den behaupteten Behandlungskontakt also hätte widerlegen können.“

Arbeitsrechtlich gegen den Arbeitnehmer vorgehen?

Neben der Frage der Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts, stellt sich auch die Frage, was dem Arbeitnehmer arbeitsvertraglich erlaubt ist.

Während des Arbeitsverhältnisses trifft den Arbeitnehmer eine Rücksichtnahmepflicht. Er muss also auf die Interessen des Arbeitgebers Rücksicht nehmen. Dazu gehört auch das allgemeine Persönlichkeitsrecht. Auf der anderen Seite kann sich der Arbeitnehmer auf die Meinungsfreiheit berufen. Bei der Frage, was dem Arbeitnehmer erlaubt ist, ist auch zu beachten, dass zwischen dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine besondere Beziehung besteht, die über einen bloßen Vertrag hinausgeht und sich auf einer Vertrauensbasis gründet. Vorliegend kann daher vom Arbeitnehmer verlangt werden, die problematischen Punkte gegenüber dem Arbeitgeber direkt anzusprechen. Denn hierbei ist auch die Reichweite zu beachten: Die Bewertung ist überall auf der Welt für jeden beliebigen Menschen einsehbar. Zudem besteht die Gefahr, dass interne Arbeitsabläufe oder Mitarbeiter sowie Vorgesetzte betroffen sind, also Umstände, an denen ein berechtigtes Geheimhaltungsinteresse des Arbeitgebers besteht.

Daher wird während eines laufenden Arbeitsverhältnisses eine schlechte Bewertung des Arbeitgebers sich auf Ausnahmefälle beschränken müssen, da in der Regel kein schützenswertes Interesse besteht, ohne vorherige Aussprache mit dem Arbeitgeber, eine negative Bewertung zu posten.

Nach dem Arbeitsverhältnis trifft den Arbeitnehmer eine nachvertragliche Rücksichtnahmepflicht, die aber entgegen der vertraglichen Pflicht abgeschwächt ist. Hier wird idR das Recht auf freie Meinungsäußerung abgewogen werden. Jedoch sind auch hierbei die Interessen des Arbeitgebers an Geheimhaltung zu berücksichtigen. Geheime Informationen, auch über Dritte, wie z.B. Kunden dürfen grundsätzlich nicht gepostet werden. Oft enthält der Arbeitsvertrag auch eine Verschwiegenheitsvereinbarung, die auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses gilt. Dann dürfen die Tatsachen, welche von dieser Klausel mit umfasst sind, nicht einfach im Internet verbreitet werden.

Arbeitgebern ist also zu raten, nach Rücksprache mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht solche Klauseln möglichst detailliert zu fassen.

Ein allgemeines Schweigerecht nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses dürfte jedoch auf Grund des die Meinungsfreiheit verdrängenden Effekts unzulässig sein. Die nachvertragliche Kontrolle wird sich also neben der allgemeinen Prüfung der Rechtmäßigkeit auf solche Tatsachen erstrecken, die der Verschwiegenheit des Arbeitnehmers unterliegen.

Praxistipp abseits des Rechtlichen

Ganz gleich, ob Sie eine Bewertung auf kununu löschen lassen möchten oder nicht: Wir empfehlen Ihnen, Ihre Arbeitnehmer dazu zu motivieren, Sie im Internet zu bewerten. Denn folgendes Phänomen steckt hinter Internetbewertungen ganz generell: Meistens hinterlassen nur “die Gefrusteten” einen Kommentar. “Die Zufriedenen” hingegen sind ja zufrieden, sehen also keine Notwendigkeit, sich auf kununu.de oder sonst wo einen Account zu erstellen und ein Lob zu hinterlassen. Insofern ist das Bewertungsprofil im Internet immer etwas schräg und verfälscht, da meistens nur “die Unzufriedenen” sich zu Wort melden.

Als Arbeitgeber kann es daher clever sein, schon frühzeitig die Angestellten darum zu bitten, eine Bewertung bei kununu.de abzugeben. So ist sichergestellt, dass auch zufriedene Mitarbeiter ihre Zufriedenheit kundtun und nicht nur die Ex-Angestellten ihren Frust online ablassen. Allerdings sollten Sie bei der Bitte um Bewertungen freundlich sein und keinen Druck ausüben. Sie haben keinen rechtlichen Anspruch aus dem Arbeitsvertrag, bewertet zu werden. Auch ist es reine Privatsache, ob jemand überhaupt auf kununu.de seine Meinung kundtun möchte. Dennoch ist es für jeden Arbeitgeber einen Versuch wert!

Gerade für Unternehmen empfehlen wir auch, regelmäßig sich durch die Arbeitnehmer anonym evaluieren zu lassen. Die Ergebnisse mögen nicht immer erfreulich sein, bleiben dafür aber intern und werden nicht im Internet verbreitet.

Rechtsanwalt für IT-Recht einschalten!

Ein Rechtsanwalt für IT-Recht kann Ihnen dabei helfen, eine negative Bewertung bei kununu.com zu überprüfen. Sollte sich herausstellen, dass die schlechte Bewertung schlicht falsch ist, kann Löschung beantragt werden. Oder die Bewertung ist nicht falsch, aber sehr beleidigend und dient nur noch der Diffamierung – dann wird das Entfernen der Bewertung bei kununu durch den Rechtsanwalt beantragt, und notfalls auch gerichtlich durchgefochten.

Unsere Kanzlei ist auf das IT-Recht spezialisiert und hilft beispielsweise Ärzten dabei, sich auf Bewertungsportalen gegen negative Bewertungen zu wehren. Wir prüfen jeden Kommentar dahingehend, ob er rechtlich zulässig ist oder nicht. Falls nicht, werden wir – soweit Sie das wünschen – für Sie die Löschung erwirken. Bei kununu.com oder auf jedem anderen Bewertungsportal.

 

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

10 Kommentare zu “kununu.com Bewertung löschen lassen
  • 28. März 2017 um 08:36
    Frau B. says:

    Ich habe über meinen ehemaligen Arbeitgeber bei kununu eine negative Bewertung hinterlassen, aus guten Gründen. Er hat dort öffentlich geantwortet und mich als Psychopathin dastehen lassen, es ist ungeheurlich. Zwar bin ich in der schlechten Bewertung auf kununu anonym, sodass es mir egal sein könnte, aber es sind dennoch Lügen und Unterstellungen. Kann man dagegen etwas machen? Kununu hat mir nicht geantwortet

    • 28. März 2017 um 08:54

      Guten Tag,

      vielen Dank für die Schilderung Ihres eher ungewöhnliche, jedoch interessanten Falls zur Bewertung auf kununu. Ihr Arbeitgeber hat Sie also hart angegangen in seiner Antwort. Sie sind dort zwar “anonym”, eventuell aber durch dortige Mitarbeiter identifizierbar. Insofern ändert das die Rechtslage durchaus, was die Antwort auf die Bewertung angeht. Gern können wir uns die Sache unverbindlich anschauen und versuchen, Ihnen zu helfen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rechtsanwalt Thomas Feil

  • 18. März 2017 um 19:29
    Jannika F. says:

    Hallo,
    ich habe über meinen ehemaligen Arbeitgeber bei kununu eine schlechte Bewertung hinterlassen, die ich jetzt bereue, beziehungsweise entfernen / zurückziehen will. Ich hatte da leider in einem Anfall von Frust etwas über die Stränge geschlagen bei der Bewertung, und über die Texte, die ich dort verfasste bei kununu kann man mich leicht identifizieren (also seitens des Arbeitgebers). Daher sollte die Bewertung lieber gelöscht werden. Wie kann ich da vorgehen?
    MfG

    • 18. März 2017 um 19:44

      Guten Tag,

      vielen Dank für Ihre Frage hinsichtlich einer Bewertung auf kununu und ob/inwieweit man diese löschen lassen kann. In Ihrem Fall sollten Sie sich direkt an kununu wenden und um das Entfernen bitten, wir gehen davon aus, dass man Ihnen dort hinsichtlich Ihrer eigenen Bewertung nicht im Weg stehen wird. Falls doch, können Sie auf uns zurückkommen und wir helfen Ihnen gern dabei, den Eintrag zu löschen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rechtsanwalt Thomas Feil

  • 16. März 2017 um 10:44
    Frauke Heimat says:

    Wir haben eine schlechte Bewertung bei kununu bekommen und vermuten stark, dass das keiner unserer ehemaligen Arbeitnehmer ist, sondern ein Konkurrent, der uns wohl Schaden zufügen möchte. Beweise haben wir dafür natürlich nicht, aber Grund zur Annahme sehr wohl. Ähnliches ist uns hinsichtlich negativer Bewertungen auf einer Handelsplattform passiert – dort konnten wir die Problematik jedoch selber lösen. Kununu hingegen scheint sich auf die Seite des Anonymen zu schlagen und will uns wohl nicht weiterhelfen, für uns drängt es aber. Wir bitten Sie daher, sich der schlechten Bewertung auf kununu.com hinsichtlich unseres Unternehmens anzunehmen. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, die Email haben wir Ihnen unten hinterlassen.

    • 16. März 2017 um 10:47

      Guten Tag,

      vielen Dank für Ihre Anfrage zum Thema “Kununu.com Bewertung löschen lassen”. Ihre Sorge verstehen wir gut, wir hatten bereits ähnliche Fälle, in denen unsere Mandanten auch direkte Mitbewerber hinter der negativen Bewertung auf kununu und auf weiteren Plattformen vermuteten. Diese Fälle sind schwierig, jedoch nicht unmöglich zu lösen, insbesondere haben wir bisher diesbezüglich recht gute Erfahrungen mit kununu machen dürfen. Wir werden nun wie von Ihnen gewünscht mit Ihnen Kontakt aufnehmen und uns die Bewertung anschauen, damit wir Ihnen mitteilen können, ob und inwieweit wir diese für Sie entfernen lassen können.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rechtsanwalt Thomas Feil

  • 21. November 2016 um 08:35
    Abel J. says:

    Nach einer Umstellung im Betrieb mit mehreren ausgesprochenen Kündigungen werden wir nun seit kurzer Zeit auf kununu.com sehr negativ bewertet und fragen uns, welche Möglichkeiten es gibt, die schlechten Bewertungen löschen oder entfernen zu lassen. Gern auch unter Zuhilfenahme eines Rechtsanwalts, der darauf spezialisiert ist. Mit kununu.com stehen wir bereits in einem Dialog, aber es dauert uns zu lange und wir haben bereits neue Stellen ausgeschrieben, die von den Bewertungen negativ beeinflusst werden könnten.

    • 22. November 2016 um 09:34

      Guten Tag,

      vielen Dank für Ihre Anfrage bezüglich “kununu Bewertung löschen lassen”. Wir haben uns intensiv mit der rechtlichen Bewertung von Einträgen bei kununu und anderen Plattformen auseinandergesetzt, sodass Sie bei uns “richtig” sind. Gern schauen wir uns die negativen Bewertungen Ihrer ehemaligen Mitarbeiter an und überprüfen diese darauf hin, ob sie gerechtfertigt sind oder nicht. Falls nicht, werden wir gern für Sie eine Löschung der Bewertungen bei kununu.com anstrengen. Wir werden umgehend mit Ihnen Kontakt aufnehmen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rechtsanwalt Thomas Feil

  • 7. November 2016 um 08:39
    Hannes Jäger says:

    Guten Tag,

    wir haben als Unternehmen einen sehr schlechten Eintrag bei kununu.com erhalten, wohl von einem erst seit Kurzem gekündigten Arbeitnehmer. Wir möchten dagegen rechtlich mit einem Rechtsanwalt vorgehen, weil es unserer Ansicht nach keine bloße Meinungsäußerung, sondern schon Verleumdung ist. Dürfen wir Ihnen den Fall unverbindlich schildern und dann gemeinsam besprechen, ob es sinnvoll ist, dass SIe den Fall übernehmen? Bitte Kontakt mit uns aufnehmen. Vielen Dank!

    • 8. November 2016 um 11:42

      Guten Tag,

      vielen Dank für Ihre Anfrage zum Thema “kununu.com Bewertung löschen lassen”. Einige unserer Mandanten kennen diese Art der “Mitarbeiterrache” leider auch. Ob es Sinn macht, mit einem Rechtsanwalt dagegen vorzugehen, können wir nicht beurteilen, ohne den in Frage stehenden Eintrag, bzw. die Bewertung gelesen zu haben. Ein Rechtsanwalt sollte zumindest einmal überprüfen, wie die Bewertung bei kununu.com rechtlich zu sehen ist (zulässige Meinungsäußerung / Tatsachenbehauptung). Gern können wir das für Sie tun, wir nehmen umgehend Kontakt mit Ihnen auf.

      Mit freundlichen Grüßen
      Rechtsanwalt Thomas Feil

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