OLG München: Verschlampte Pommes Frites kosten Galerie 2000 Euro

Das Oberlandesgericht München hat in einem Urteil vom 09.02.2012 entschieden, dass eine Kunstgalerie für zwei mittlerweile verschwundene Pommes Frites 2000 Euro zahlen muss. Das Münchner Gericht hob damit ein Urteil des Landgerichts München auf und hatte dem klagenden Künstler Schadensersatz zugesprochen. Die beklagte Galerie wurde dazu verurteilt, dem Kläger für die verloren gegangenen Originalfritten die beantragte Summe zu bezahlen. Die  Kartoffelstäbchen dienten als Schablone für ein Objekt aus feinstem Gold. Zwar befasste sich das Gericht nicht mit der Frage, ob die Fritten, die  Pate für das Werk “Pommes D’Or” Pate standen, selbst Kunst waren.  Dennoch hätten sie nach Ansicht der Richter einen Marktwert. Eine Kunstliebhaberin habe glaubhaft angegeben, dass sie …

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