Anzeigenwerbung – Angaben von Name und Anschrift

Gemäß § 5 Abs. 3 Nr. 2 UWG verlangt der Gesetzgeber, dass auch bei Zeitungsanzeigen die und die des Unternehmers anzugeben ist. Dies insbesondere, wenn Waren unter Hinweis auf deren Merkmale und Preis beworben werden. Das Oberlandesgericht Brandenburg hat in einem Beschluss vom 26.06.2012 (Aktenzeichen 6 W 72/12) deutlich gemacht, dass bei der Herausgabe eines Prospektes die Angabe der Internetadresse nicht ausreichend ist. Auch wenn im Internet dann die Geschäftsadresse ermittelbar ist, genügt dies nicht den gesetzlichen Anforderungen aus § 5a Abs. 3 Nr. 2 UWG

Nach Auffassung des Oberlandesgerichts Brandenburg kann es einem Verbraucher nicht zugemutet werden, die Anschrift anderweitig, beispielsweise im Internet zu recherchieren.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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