Keine Zahlung bei Gewerbeauskunfts-Zentrale – Rückzahlung möglich?

Die -Wirtschaftsinformations GmbH ist nach wie vor aktiv. Zwar ermittelt die Staatsanwaltschaft Düsseldorf, unter der Internetseite www.Gewerbeauskunfts-Zentrale.de ist das Angebot des Unternehmens aber nach wie vor online. Es wird damit geworben, dass ein Branchenverzeichnis die Marketingstrategien der Unternehmen unterstützt. Dies darf durchaus bezweifelt werden.IMG_1030

Das Geschäftsmodel der „Gewerbeauskunfts-Zentrale“ basiert darauf, dass Betroffene zum einen das Kleingedruckte nicht lesen, zum anderen sich von der Aufmachung der Schreiben irritieren lassen. Die von der Gewerbeauskunfts-Zentrale, oder besser gesagt die von der übersandten Schreiben wirken behördlich. Ganz bewusst gibt sich das Unternehmen einen Anstrich, dass entsprechende Unternehmen längst registriert sind und es sich jeweils im konkreten Fall nur noch um ein „Update“ und eine Kontrolle der Daten handelt. Wer dann im Eifer des Gefechts und in der Alltagshektik unterschreibt und die vorgefertigten Schriftstücke zurücksendet, wird kurze Zeit später mit einer Forderung in Höhe von über 500,00 Euro konfrontiert. Es wird dann darauf hingewiesen, dass mit der Unterschrift und der Rücksendung des GWE-Schreibens ein 2-Jahresvertrag abgeschlossen wird. Die Gesamtforderung für die zwei Jahre summiert sich dann auf über 1.000,00 Euro.

Schon viele Unternehmen und auch teilweise Privatleute, die unter anderem eine Nebentätigkeit betreiben, sind auf diese Schreiben reingefallen.

Wenn Sie dann eine Inkassoforderung der GWE erhalten, sollten Sie unverzüglich anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Rückzahlung kann gefordert werden

Auch Betroffene, die vorschnell unterschrieben und schnell bezahlt haben, können durchaus Hoffnung schöpfen. Es sind Fälle bekannt, in denen auch die Rückforderung geleisteter Zahlung erfolgreich durchgesetzt werden konnte. Einige Gerichte betrachten die Geschäftspraktiken des Unternehmens sehr kritisch und sind bereit, den eigentlich erfolgten Vertragsschluss durchaus rechtlich wieder auszuhebeln.

Wenn Sie also angeblich einen Vertrag mit der Gewerbeauskunfts-Zentrale geschlossen haben, sollten Sie sich nicht von den vielfältigen Schreiben und „Drohungen“ beeindrucken lassen. Gern können wir Sie beraten, wie Sie unnötige Zahlungen vermeiden können und bereits geleistete Zahlungen wieder zurückerhalten.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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