GWE legt nach: Schreiben der M. M. S. Rechtsanwalts- und Wirtschaftskanzlei, Rechtsanwalt Michael M. Sertsöz

Die Firma Wirtschaftsinformations GmbH ist im Internet bekannt und versucht mit diversen Maßnahmen und Schreiben immer wieder, ihre IMG_1492Forderungen außergerichtlich durchzusetzen. Es werden bei dem Schreiben Urteile beigefügt und insgesamt der Eindruck vermittelt, dass die Forderungen der Firma GWE faktisch nicht zu bestreiten sind und jedes gerichtliche Verfahren Erfolg haben wird.

Dennoch ist es nicht so, dass jede außergerichtliche Forderung auch gerichtlich geltend gemacht wird. Offenbar scheut die Firma GWE den Aufwand und die Kosten.

Nunmehr werden Schreiben der M. M. S. Rechtsanwalts- und Wirtschaftskanzlei, Michael M. Sertsöz aus Köln verschickt. Die Kanzlei wirbt auf ihrem Briefbogen damit, dass sie im Bereich Wirtschaftsrecht, Vertragsrecht und im Bereich Zwangsvollstreckung aktiv ist.

Betroffene erhalten nunmehr das Anwaltsschreiben mit dem Hinweis, dass ohne einen Ausgleich der Forderungen nach rechtskräftiger Titulierung ein Gerichtsvollzieher mit der Zwangsvollstreckung beauftragt wird.

Weiterhin heißt es wie folgt:

„Dabei kommen als mögliche Zwangsvollstreckungsmaßnahmen Pfändungen von Lebens- und Rentenversicherungen, Sparguthaben, Bankkonten oder Gehaltsansprüchen in Betracht. Alle diese Zwangsvollstreckungsmaßnahmen führen regelmäßig zu einer erheblichen Verschlechterung Ihrer Bonität bzw. Kreditwürdigkeit. Dabei sollten Sie auch berücksichtigen, welche weiteren Konsequenzen negative Auskünfte von Wirtschaftsauskünften für Sie sowohl geschäftlich als auch privat haben können.“

Hier wird gegenüber Betroffenen der Eindruck erweckt, dass die Zwangsvollstreckungsmaßnahmen kurz bevorstehen. Der entscheidende Hinweis wird eher beiläufig betont.

Voraussetzung für jede Zwangsvollstreckungsmaßnahme ist ein gerichtlicher Titel. Dies kann ein Urteil oder ein Vollstreckungsbescheid im Rahmen eines gerichtlichen Mahnverfahrens sein. Solange entsprechende gerichtliche Verfahren, sei es ein gerichtliches Mahnverfahren oder eine Klage noch nicht eingereicht ist und auch noch kein gerichtlicher Titel, beispielsweise in Form eines Urteils vorliegt, können keine Zwangsvollstreckungsmaßnahmen eingeleitet werden. Die Betonung der Zwangsvollstreckung führt also viele in die Irre und zeugt den aus Sicht der Firma GWE gewünschten Druck.

Mit dem Schreiben werden dann weitere Anwaltsgebühren und Zinsen geltend gemacht. Betroffene sollen offensichtlich sehen, dass in der Angelegenheit weitere Kosten hinzukommen.

Aus unserer Sicht kann es durchaus sinnvoll sein, sich gegen die Forderungen zur Wehr zu setzen. Da offensichtlich die Firma GWE nicht gewillt ist, jede Forderung einzuklagen, ergibt sich daraus auch ein gewisser Verhandlungsspielraum. Dieser sollte von Betroffenen genutzt werden.

Gern beraten wir Sie bundesweit, wenn Sie ein Schreiben der (GWE) oder der Kanzlei M. M. S. Rechtsanwalts- und Wirtschaftskanzlei Michael Sertsöz erhalten haben.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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