Business-Kleidung ist keine Berufskleidung und bleibt Privatausgabe

Der Bundesfinanzhof hat in einem erst jetzt veröffentlichten Beschluss vom 13.11.2013, Az. VI B 40/13, deutlich gemacht, dass nicht als absetzbar sind. Wer typischerweise einen Anzug oder ein Kostüm im Beruf tragen muss, kann diese nach wie vor nicht steuerlich geltend machen. Hier unterscheiden sich die typischen „Anzug-Berufe“ von Berufen wie Koch, Kellner oder Arzt. Der Bundesfinanzhof stuft Anzüge und Kostüme als bürgerliche Kleidung ein. Diese könne auch im privaten Umfeld getragen werden.

Bisher wird nur grundsätzlich anerkannt, die nahezu ausschließlich für die berufliche Verwendung bestimmt ist und aufgrund der beruflichen Eigenart zwingend ist. Dies ist bei Anzügen und Kostümen nicht der Fall. Es wird auch kein anteiliger Werbungskosten-Abzug zugelassen.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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