Petrolox Anlagebetrug? Sofort Anwalt kontaktieren!

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Broker-Betrug ist mittlerweile ein weitverbreitetes Phänomen, wie uns die Polizei wiederholt in Gesprächen bestätigt hat. Viele Kontakt mit Betroffene kommen über Werbeanzeigen zustande. Nach außen geben sich die Betrüger seriös und locken mit attraktiven Gewinnen.

Wenn Sie Geld bei der Firma Petrolox angelegt haben, müssen Sie schnell reagieren. Vermutlich liegt ein Betrug vor und Ihr Geld ist bedroht. Ein wichtiger Hinweis:

Kein seriöser Broker wird Ihnen eine bestimmte Rendite versprechen. Kein seriöser Broker wird Sie zu Einzahlungen drängen.

Kapitalanlagebetrug ist eine Straftat

“Kapitalanlagebetrug” ist ein Straftatbestand in § 264a Strafgesetzbuch. So wollte der deutsche Gesetzgeber eine “Bedrohung” für Betrüger schaffen und eine Strafverfolgung des Kapitalanlagebtruges ermöglichen. Die ermittlungen werden im Betrugsfall von der Polizei und den Staatsanwaltschaften geführt..

Wörtlich heißt es im Gesetz: “Wer im Zusammenhang mit 1. dem Vertrieb von Wertpapieren, Bezugsrechten oder von Anteilen, die eine Beteiligung an dem Ergebnis eines Unternehmens gewähren sollen, oder 2. dem Angebot, die Einlage auf solche Anteile zu erhöhen, in Prospekten oder in Darstellungen oder Übersichten über den Vermögensstand hinsichtlich der für die Entscheidung über den Erwerb oder die Erhöhung erheblichen Umstände gegenüber einem größeren Kreis von Personen unrichtige vorteilhafte Angaben macht oder nachteilige Tatsachen verschweigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.”

Warum können die Betrüger immer noch im Internet werben?

Wiederholt werden wir gefragt, warum Scammer nicht einfach abgeschlatet werden.

Scammer nutzen die Internationalität, um trotz polizeilicher Ermittlungen weiter aktiv zu sein. Die Hinterleute sitzen häufig nicht in Europa und agieren mit wechselnden Webseiten. Wenn eine Internetseite gesperrt wurde, entsteht unter neuem oder ähnlichem Namen eine neue Internetpräsenz, die wiederum Kunden ansprechen soll.

Teilweise unterstützen Banken und Zahlungsdienstleister durch einen lockeren Umgang mit den Geldwäschevorschriften die illegalen Zahlungsströme. Die EU hat Vorschriften zur Verhinderung von Geldwäsche erlassen. Unsere Beobachtung ist, dass trotzdem ungewöhnliche Zahlungsaktivitäten über Konten bei europäischen Banken möglich sind, ohne dass Zahlungsdienstleister eingreifen. Zahlungsdienstleister müssten – so der Gesetzgeber – prüfen, woher Zahlung kommen und ob diese legal sind. Vielfach unterbleibt dies.

Welche Behörde ist für Broker im Internet zuständig?

Mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Abkürzung BAFin) will der Gesetzgeber sicherstellen, dass das System mit Banken und Finanzdienstleistern eine Zuverlässigkeit aufweist. Geldanleger und Bankkunden sollen dem Finanzsystem vertrauen.

Mit über 2.000 Beschäftigten ist die BaFin eine der großen Behörden in Deutschland. Die Behörde hat ihren Sitz in Frankfurt und Bonn.

Die BaFin beaufsichtigt über 1.500 Banken, über 1.100 Finanzinstitute, Zahlungsinstitute und auch Zweigniederlassungen ausländischer Kreditinstitute. Des Weiteren werden Versicherer, Pensionsfonds, Kapitalverwaltungsgesellschaften und inländische Fonds von der BaFin beaufsichtigt.

Weiterhin hat die BaFin die Marktaufsicht und soll so gewährleisten, dass die Verhältnisse in den Märkten fair und transparent sind und die Verbraucher geschützt werden.

Zu den Aufgaben gehört es ferner, Geldwäscherei und Finanzierung von Terrorismus zu verhindern. Germäß den gesetzlichen Vorgaben sind daher in Deutschland Bank-, Finanzdienstleistungs- und Versicherungsgeschäfte nicht ohne staatliche Erlaubnis durchgeführt werden. Die BaFin überwacht dieses Verbot und wurde dazu vom Gesetzgeber mit weitreichenden Eingriffs- und Ermittlungskompetenzen ausgerüstet.

Nach unserer Beobachtung ist die BaFin aber leider überlastet. Warnhinweise für Betrügern oder vor Scamming erfolgen erst verspätet, Maßnahmen gegen betrügerische Broker werden nicht schnell ergriffen. Nicht nur der Fall Wirecard, sondern auch der weit-verbreitete Betrug durch Onlinebroker beeinträchtigen erheblich das Vertrauen der Verbraucher in das Finanzsystem.

Wie ist Ihre Meinung zu der Arbeit der BaFin? Wie sind Ihre Erfahrungen? Wir freuen uns auf Ihre Hinweise in den Kommentaren.

Der Trick mit dem Demokonto

Betrüger verwenden immmer wieder kostenfreie Demokontos als Lockmittel. Diese Demokontos werden mit manipulierter Software betrieben. Vielleicht ist Ihnen ein solches Demokonto für Kapitalanlagen von Ihrer Bank bekannt.

In einem Betrugsfall werden Trades simuliert, so dass mehr Gewinne als Verluste entstehen. Für die Anleger verbreitet dieses Vorgehen das Gefühl, sie könnten einfach und erfolgreich Gewinne erzielen.

Wenn dann Zahlungen fließen, war der betrügerische Broker erfolgreich.

Anwalt hilft Ihnen gegen Petrolox

Mit uns können Sie gegen den Finanzdienstleister Petrolox vorgehen. Eine kurze E-Mail mit Stichworten zu Ihrem Fall an kanzlei@recht-freundlich.de und Angaben zu der investierten Summe, und schon kann eine Kontaktaufnahme erfolgen.

Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung. Dann können Sie entscheiden, ob Sie uns mit der Geltendmachung Ihrer Forderungen beauftragen wollen.


2% unseres Gesamtumsatzes spenden wir an die Welthungerhilfe
 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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