Geld zurückholen von FinLibra? Anlagebetrug?

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Betroffene berichten uns von Streitigkeiten mit dem Broker FinLibra. Es gibt Schwierigkeiten bei der Auskehrung von eingezahlten Geldern. Trotz wiederholter Mahnungen erfolgt eine Auszahlug nicht..

Soweit Sie Geldbeträge bei FinLibra eingezahlt haben, empfehlen wir schnelles Handeln.

Es sollte keine neue Zahlung geleistet werden. Nur wenn Sie sich sicher sind, dass FinLibra ein vertrauenswürdiger Finanzdienstleister ist, sollten neue Einzahlungen in Erwägung gezogen werden.

Broker fordert den Verlustausgleich

Fordern Sie eine Auszahlung gegen FinLibra, ändert sich nicht nur die Stimmung und Atmosphäre in den Gesprächen, sondern die Täter versuchen Druck aufzubauen.. Eine Trick, um Druck aufzubauen, sind unerwartete Verluste auf Ihrem Handelskonto.

Sie sind nicht verpflichtet, solche Verluste auszugleichen. Die Täter werden nach den Drohungen die Ansprüche auch nicht weiter durchsetzen. So wenig, wie in Betrugsfällen Ihr Geld wirklich angelegt wurde, so wenig existieren auch Verluste. Drohungen dieser Art sollten Sie nicht belasten. Auch die Ankündigung von “Hausbesuchen”, die wir manchmal von Betroffenen hören, ist eine leere Drohung. Solche direkten Kontakte gibt es nie.

Ich ärgere mich über mich

Nicht selten erleben wir, dass Betroffene von Betrug im Bereich Geldanlage sich für die Vorfälle schämen und sich daher keiner Person anvertrauen. Das ist verständlich, aber zu kurz gedacht.

Die betrügerischen Täterinnen und Täter gehen so raffiniert vor, dass ehrlich gesagt jede/r darauf hereinfallen kann. Grund zur Scham besteht daher nicht, dass Sie auf den Broker FinLibra hereingefallen sind. Es ist sogar wichtig, dass Sie sich einer Bezugspersonmitteilen. Sonst sind Sie isoliert und werden de facto handlungsunfähig. Davon würden nur die Betrüger profitieren. Reden Sie daher über das, was passiert ist mit einem unbeteiligten Dritten.

Warum ist der Broker FinLibra immer noch aktiv?

Betroffene fragen uns immer wieder, warum trotz der Betrugsfälle die Scammer im Internet weiterhin gefunden werden können.

Leider ist es aufgrund der internationalen Vernetzung nicht so einfach möglich, Scammer abzuschalten. Die Hinterleute sitzen zumeist nicht in Europa und agieren mit unterschiedlichen Internetauftritten. Wenn eine Internetseite abgeschaltet wurde, entsteht sofort eine neue Internetpräsenz, die wiederum Investoren anlocken soll.

Hier ist es der Staatengemeinschaft noch nicht gelungen, international effektive Regeln zu vereinbaren, um Fraud-Brokern das Handwerk zu legen.

Teilweise unterstützen Zahlungsdienstleister durch eine lockere Handhabung der Geldwäschevorschriftendie illegalen Zahlungsströme. Der europäische Gesetzgeberhat Regelungen zur Verhinderung von Geldwäsche erlassen. Dennoch können auch über europäische Konten umfangreiche ungewöhnliche Zahlungen erfolgen, ohne dass Banken und Zahlungsdienstleister eingreifen. Eigentlich müssten die Banken und Zahlungsdienstleister prüfen und abklären, woher Gelder kommen. Dies unterbleibt aber vielfach.

Start mit Demokonto

Betrüger nutzen gern kostenfreie Demokontos für erste Kontakte. Diese Demokontos werden mit manipulierter Software betrieben. Vielleicht ist Ihnen ein solches Demokonto für Kapitalanlagen von Ihrer Bank bekannt.

scammer simulieren dann Trades und zeigen mehr gewinne als Verluste an. Für die Anleger verbreitet dieses Vorgehen das Gefühl, sie könnten mehr Geld besitzen.

Wenn dann echtes Geld bei dem Broker angelegt wird, hat dieser sein Ziel erreicht.

Was unternehmen Behörden gegen FinLibra?

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Abkürzung BAFin) ist das vom Gesetzgeber vorgesehene Kontrollorgan für Finanzdienstleister und Banken. Diese Behörde ist als selbständige Anstalt des öffentlichen Rechts aufgestellt worden und ist kontrollierbar mittels der Aufsicht des Bundesministerium der Finanzen.

Die BaFin veröffentlicht regelmäßig Warnhinweise zu rechtswidrigen Aktivitäten von Brokern.

Betrug im Web – Cybercrime-Zahl steigt

In derzeitigen Presseveröffentlichungen wird von Seiten der Polizei darauf hingewiesen, dass die Cyberkriminalität stetig hinzugewinnt. Während die Zahl der Einbruchsdelikte schrumpft, gibt es einen extremen Zuwachs an Vermögensdelikten mit Tathandlungen im digitalen Raum.

Bereits in dem vom Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellten „Bundeslagebericht Cybercrime 2020“ wurde eine Steigerung der Internetdelikte um 7,9 % errechnet.

Leider wird einzig ein kleiner Teil der Cyberstraftaten durch die Polizei und die Ermittlungsbehörden aufgeklärt. Dies ist darin begründet, dass die Betrüger im Internetbereich zunehmend geschickter agieren und global aufgestellt sind.

Der Personalausweis des Ansprechpartners

Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner des Brokers haben fantasievolle Namen, die aber alle nicht echt sind. Dies wissen wir aus verschiedenen polizeilichen Ermittlungen. In solchen Ermittlungen wird zunächst versucht, anhand der angegebenen Namen Täter ausfindig zu machen.

Da die Täter mit erfundenen Namen oder gefälschten Identitäten handeln, laufen viele polizeiliche Ermittlungen an dieser Stelle ins Leere.

Eine höhere Sicherheit ist auch dann nicht gegeben, wenn Ihnen ein Personalausweis ihrer Ansprechpartnerin oder ihres Ansprechpartners zugesandt wird. Solche Personalausweise sind in der Regel gestohlen und werden mithilfe von Software verändert.

Die Personalausweise, Telefonnummern oder mitgeteilten Adressen sind daher zwar für die Ermittlungen wichtig, häufig aber nicht der direkte Weg zu den Tätern. Es braucht vertiefte Nachforschungen und Ermittlungen der Polizei.

Mit erfahrenen Anwalt gegen FinLibra vorgehen

gehen Sie mit uns gegen Betrüger vor und setzen Sie Ihre Ansprüche gegen FinLibra durch. Wir agieren über die Landesgrenzen hinweg und sind es gewohnt, mehrsprachig zu kommunizieren. So können wir auch die verschiedenen europäischen Aufsichtsbehörden kontaktieren. Eine Kontaktaufnahme per E-Mail unter kanzlei@recht-freundlich.de ist jederzeit möglich. Auch könen Sie uns telefonisch kontaktieren: 0511/4739060.

Wir lassen Ihnen kurzfristig eine kostenlose Ersteinschätzung mit möglichen Maßnahmevorschlägen zukommen. Sie entscheiden dann, wie es weitergeht. Holen Sie Ihre Geld von FinLibra zurück!

Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung. Dann können Sie entscheiden, ob Sie uns mit der Geltendmachung Ihrer Forderungen beauftragen wollen.


Wir sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig
2% unseres Gesamtumsatzes spenden wir an die Welthungerhilfe
 

Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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