Auszahlung von Stellarfund- klappt nicht? Anwalt hilft!

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Im Moment rufen uns besorgte Geldanleger an, die bei Stellarfund investiert haben. Betroffene erzählen uns, dass die Auszahlung von Einzahlungen und Gewinnen nicht erfolgt.

Scam mit “Investieren wie Promis”

In sozialen Netzwerken werden ohne Zustimmung der Rechteinhaber Sequenzen von Fernsehshows oder auch Bilder von berühmten Personen wie Jauch oder Thelen für Werbung verwendet. Es wird darauf abgestellt, dass die jeweiligen Prominenten über ein “Insiderwissen” oder einen Informationsvorsprung in Marktchancen verfügen und dass über die verlinkte Internetseite eben dieses Wissen zur Verfügung gestellt wird.

Die Prominenten können sich gegen einen solchen Datenfake ihrer Person kaum wehren, da eine internationale Ermittlung hier nur langsam möglich ist. Es werden Anonymisierungstools genutzt und die Infrastrukturen der Server häufig geändert, sodass Ermittlungsbehörden keinen Zugriff erhalten.

Ungewöhnliche Zahlungsmethoden

Betrügerische Online-Broker bevorzugen ungewöhnliche Zahlungswege und verlangen immer wiederZahlungen mit Bitcoin und anderen digitalen Assets, um dann letztlich Überweisungsdaten zu verschleiern. Beliebt sind auch Zahlungen über Kreditkarten.

Auf jeden Fall sollten Sie hellhörig werden, wenn Zahlungen auf ein Bankkonto verlangt werden, dessen Inhaber und Berechtigter des Kontos nicht den Namen des Brokers aufführt. Eine Vielzahl der Geldanleger sind hier gutgläubig und prüfen nicht nach, warum der Zahlungsempfänger ein völlig anderes Unternehmen ist als der Broker, mit dem sie über Geldanlagen verhandeln.

Sonderdezernate für Betrugsfälle im Onlineumfeld

Ermittlungsbehörden rüsten auf. Zunehmend werden Sonderdezernate oder Zentralstellen zur Eindämmung von kriminellen Internethandlungen bei den Ermittlungsbehörden und den Staatsanwaltschaften bereitgestellt. Solche hochspezialisierten Ermittlungsdezernate zur Reduzierung von Internetstraftaten finden sich unter anderem in Frankfurt, Bamberg und Köln. Auch wurde zusätzliches IT-Expertenpersonal eingestellt und die IT-Ausstattung der Polizei erneuert.

Der Bayerischen Zentralstelle Cybercrime gelang es, einen 44 Jahre alten Israeli zu stellen, der zehntausende von Geldanlegern aus ganz Europa betrogen hatte.

Anlagebetrug: Eine strafrechtlich relevante Handlung!

“Kapitalanlagebetrug” ist genannt in § 264a Strafgesetzbuch. Diese Art des Betruges soll gezielt unterbunden werden. Das jedenfalls wünscht sich die Gesetzgebung. Daneben sind Gesetzesnormen zur Geldwäsche oft für Betrugsfälle relevant..

Im Strafgesetzbuch heißt es: “Wer im Zusammenhang mit 1. dem Vertrieb von Wertpapieren, Bezugsrechten oder von Anteilen, die eine Beteiligung an dem Ergebnis eines Unternehmens gewähren sollen, oder 2. dem Angebot, die Einlage auf solche Anteile zu erhöhen, in Prospekten oder in Darstellungen oder Übersichten über den Vermögensstand hinsichtlich der für die Entscheidung über den Erwerb oder die Erhöhung erheblichen Umstände gegenüber einem größeren Kreis von Personen unrichtige vorteilhafte Angaben macht oder nachteilige Tatsachen verschweigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.”

Reaktionsschnelle Polizei

Eine Mandantin sagte uns, dass in einem Brokerbetrugsfall von Mitarbeitern der auszahlenden Bank der Sicherheitsbeauftragte angerufen und unterrichtet wurde. Der Sicherheitsbeauftragte hatte dann angeregt, die Polizei einzubeziehen. Die Polizei reagierte sofort und gab den Brokerbetrug an eine neu eingerichtete Abteilung „Binäre Optionen“ weiter. Der IT-Experte der Kripo kam dann zu unserer Mandantin nach Hause und ermittelte den PC und weitere Beweismittel.

Start mit Demokonto

Betrügerische Broker nutzen vielfach das Angebot eines kostenfreien Demokontos. Um den späteren Betrug vorzubereiten, sind solche Konten präperiert. Deutsche Finanzinstitute nutzen ebenfalls Demokonten, damit Kunden sich bei Thema “Geldanlage” ausprobieren können.

Scammer simulieren dann Trades und zeigen mehr Gewinne als Verluste an. Für die Investoren verbreitet dieses Vorgehen das Gefühl, sie könnten einfach und erfolgreich Gewinne erzielen.

Motiviert durch diese Anfangserfolge wird dann vielfach echtes Geld bei Stellarfund investiert.

Neue Sorgfaltspflichten für Kryptobörsen in der Kryptowertetransferverordnung

Mit Kryptowährungen lassen sich Finanztransaktionen anonym, schnell und leicht abwickeln. Dies führt nach den Erkenntnissen der Bundesregierung zu einem zunehmenden Geldwäscherisiko mit Kryptowerten.

Die öffentliche Verwaltung hat eine stark angestiegene Zahl von Geldwäsche Verdachtsmeldungen erhalten, die einem Bezug zu Kryptowährungen haben..

Auch der deutsche Gesetzgeber ist aktiv. Die Bundesregierung hat zum 01.10.2021 die sogenannte Kryptowertetransferverordnung in Kraft gesetzt. Diese verlangt von Kryptodienstleistern bei der Übertragung von Kryptowerten, dass die Daten zu dem Auftraggeber und zu den Begünstigten übermittelt und festgehalten werden.

Ziel auch der europäischen Regelung, beispielsweise in der 5. EU-Geldwäscherichtlinie ist es, illegale Transaktionen im Kryptomarkt zu unterbinden. Wer Kryptoverwahrgeschäfte in der EU durchführt, soll unter anderem seine Kunden identifizieren, die Finanztransaktionen überwachen und bei Auffälligkeiten Verdachtsmeldungen abgeben. Nur Kryptowerte aus sauberen Quellen sollen an Dritte gelangen können.

Anwalt hilft Ihnen gegen Stellarfund

Mit uns können Sie gegen den Finanzdienstleister Stellarfund vorgehen. Eine Kontaktaufnahme per E-Mail unter kanzlei@recht-freundlich.de ist jederzeit möglich. Auch könen Sie uns telefonisch kontaktieren: 0511/4739060.

Wir lassen Ihnen kurzfristig eine kostenlose Ersteinschätzung mit möglichen Maßnahmevorschlägen zukommen. Sie entscheiden dann, wie es weitergeht. Holen Sie Ihre Geld von Stellarfund zurück!

Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung. Dann können Sie entscheiden, ob Sie uns mit der Geltendmachung Ihrer Forderungen beauftragen wollen.


2% unseres Gesamtumsatzes spenden wir an die Welthungerhilfe
 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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