Werbung mit Spitzenstellung oder Alleinstellung

In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass auf Onlineshops oder auch in Anzeigen damit geworben wird, dass ein Produkt „das beste“ oder ein Unternehmen „das erste“ ist. Eine solche Bewerbung mit Spitzenstellungs- oder Alleinstellungsmerkmalen ist nicht ungefährlich. Immer wieder kommt es zu wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen. Hintergrund ist, dass der Werbende und damit das Unternehmen im Zweifel nicht nachweisen kann, dass es wirklich das beste Unternehmen ist oder das beste Produkt vertreibt. Im Wettbewerbsrecht wird eine irreführende geschäftliche Handlung angenommen, wenn eine Alleinstellungswerbung gemäß § 5 UWG mit einer solchen nicht nachweisbaren Spitzenstellung erfolgt. Eine unlautere Werbung wird angenommen, …

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