Von den Risiken des Typosquattings: OLG Köln lässt Advertiser für die gezielte Behinderung von Wettbewerbern durch beauftragte Publisher haften

In seinem Urteil (6 U 36/13) vom 18.10.2013 weist das OLG Köln die Berufung eines Anbieter von Druckereileistungen zurück. Hierdurch wird die vorinstanzlich erwirkte einstweilige Verfügung der Antragstellerin bestätigt. Diese hatte vor dem LG Köln erwirkt, dem Antragsgegner zu untersagen für ihre Produkte und Leistungen mittels des sogenannten Typosquattings, selbst oder durch Dritte Werbung zu betreiben. Zum besseren Verständnis soll hier kurz die typische Vorgehensweise beim Typosquatting erläutert werden. Das Vorgehen beruht auf der Annahme, dass Personen eine Domain in ihrem Browser gelegentlich falsch eintippen. Diese werden sodann auf eine alternative Seite geführt die dem Typosquatter gehört. Häufig wird …

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