Werbung für Bachblüten bei emotionaler Stresslage unzulässig (Urteil des LG Bielefeld vom 27.08.2013 – Az. 15 O 59/13)

Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Produkte sind für viele Betroffenen von schweren Krankheiten der letzte Ausweg, wenn die Schulmedizin zu versagen scheint. Dabei erhoffen sich viele von diesen Produkten Linderung ihrer Beschwerden. Umso ärgerlicher ist es, wenn die Werbeaussagen nicht mit der Realität übereinstimmen und die auf Linderung hoffenden Käufer darauf vertrauen. Rechtlich gesehen kann dem per Wettbewerbsrecht Einhalt geboten werden, denn nicht jede Werbeaussage ist zulässig. Grundsätzlich gilt, dass jeder, der eine Behauptung über das eigene Produkt aufstellt, diese Behauptung im Zweifel auch belegen können muss. So sind beispielsweise Aussagen über Wirkungen von Naturprodukten oder Nahrungsergänzungsmitteln nur dann zulässig, wenn …

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