„Ich will keine Werbe-E-Mails“ – Anspruch auf Unterlassung

Wer kennt sie nicht: Die automatisch generierten Texte unter den E-Mails verschiedenster Unternehmen? Ob man etwas kaufen, erfragen oder kündigen will, unabhängig vom Anlass werden einem im Nachklang einer Email Produkte, Dienstleistungen und Angebote unterbreitet. Dabei ist man Rezipient solcher Angebote, ob man es will oder nicht. Jetzt hat das Amtsgericht Stuttgart ins einer Entscheidung festgestellt, dass solche unerwünschte Werbung – auch in automatisch generieten Antwort-Schreiben – unzulässig ist und einen Anspruch auf Unterlassen rechtfertigt ((Az: 10 C C225/14). Ungewollte Werbung – Eingriff in die Lebensführung des Empfängers So sah das Amtsgericht in dem unaufgeforderten Übersenden von Werbung einen …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 10 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5
Loading...
Schreibe ein Kommentar

Werbeverbot für Kabel Deutschland – Kein „Werbung verboten“ Schild am Briefkasten nötig

Ein kürzlich entschiedener Fall des Oberlandesgerichts München setzte der Werbeflut in den Briefkästen vieler Verbraucher eine Grenze. Danach darf Werbung, welche vom Adressaten eindeutig nicht erwünscht ist auch nicht als nicht adressierte Werbung in den Briefkasten eingeworfen werden. Zum Sachverhalt : Aufkleber und Briefkasten Ein Mann (M) hatte von Kabel Deutschland an ihn adressierte Werbung für einen Anschluss an ein Hochleistungs-Kabelnetz mit Glasfaser bekommen. In der Vergangenheit hatte er jedoch sehr schlechte Erfahrung mit dem Unternehmen gemacht, sodass er eine überaus deutliche Email an Kabel Deutschland schickte mit der Aufforderung ihn in Zukunft „von Werbung u.a.“ zu verschonen. Im …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 7 Bewertung(en), durchschnittlich: 4,00 von 5
Loading...
Schreibe ein Kommentar