Drohung über Facebook? (OLG Hamm – Urteil vom 23.04.2013 – Az. 2 UF 254/12)

Wer bedroht wird, kann je nach Intensität des in Aussicht gestellten Übels und der Dauer der Bedrohung schwere psychische Schäden davon tragen und unter Angstzuständen, Schlaflosigkeit und Panikattacken leiden. Diese Symptomatik erscheint nicht nur bei “realen” Drohungen auf offener Straße oder per Telefon und Brief, sondern ebenso, wenn über digitalem Wege gedroht wird. Dies kann per Email oder über die sozialen Netzwerke (Facebook, Google+) geschehen. Dass auch dann Schutz für die Opfer nötig sein könnte, hat nun das OLG Hamm entschieden und eine Gewaltschutz-Anordnung bestätigt. Der Fall des OLG Hamm Urteil (vom 23.04.2013 – Az. 2 UF 254/12) Im …

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