Bundesgerichtshof zu Pharming-Angriffen im Online-Banking

Der für das Bank- und Börsenrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, unter welchen Voraussetzungen ein Bankkunde sich im Online-Banking bei einem Pharming-Angriff schadensersatzpflichtig macht. Im zugrundeliegenden Fall nimmt der Kläger die beklagte Bank wegen einer von ihr im Online-Banking ausgeführten Überweisung von 5.000 € auf Rückzahlung dieses Betrages in Anspruch. Der Kläger unterhält bei der Beklagten ein Girokonto und nimmt seit 2001 am Online-Banking teil. Für Überweisungsaufträge verwendet die Beklagte das sog. iTAN-Verfahren, bei dem der Nutzer nach Erhalt des Zugangs durch Eingabe einer korrekten persönlichen Identifikationsnummer (PIN) dazu aufgefordert wird, eine bestimmte, durch eine Positionsnummer gekennzeichnete …

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An der Angel – Wer trägt das Phishing-Risiko?

Das Phishing ist eine der großen Plagen des Cyberspace geworden. Nicht nur die Anzahl der Angriffe ist innerhalb der letzten Jahre gestiegen, sondern auch die Professionalität der Angreifer hat stetig zugenommen. Phishing, ein Kunstwort aus „password” und „fishing”, ist ein Oberbegriff für unterschiedliche computerbezogene Betrugsmaschen, bei denen der Angreifer meist mittels gefälschter Websites oder E-Mails versucht, Kenntnis von Kontodaten sowie PIN und TAN des Opfers zu erlangen. Phishing-Angriffe haben bereits des öfteren deutsche Gerichte beschäftigt. Dabei ging es nicht nur um die Strafbarkeit der Täter, sondern auch darum, ob das Phishing-Opfer oder dessen Bank den Schaden zu tragen hat. …

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