Abmahnungen: Wandel in der Rechtsprechung im Abmahnverfahren wegen Filesharing

Das Amtsgericht Köln hat in einem Abmahnverfahren die Abmahnkosten und auch die Schadensersatzforderung deutlich eingeschränkt. Damit übt das Gericht eine deutliche Kritik an dem derzeit gängigen “Abmahnungswesen”, welches durch die Musikindustrie gefordert und in der Rechtsprechung unkritisch durchgewunken wird. In diesem Fall wurde ein Anschlussinhaber wegen einer Urheberrechtsverletzung wegen der illegalen Verbreitung von einem Musikalbum, welches 13 Titel enthält, abgemahnt worden. Der Rechteinhaber machte Abmahnkosten von 1379,80 Euro geltend. Hier wurde ein Streitwert von 50 000 Euro zugrunde gelegt. Zudem wurde als Lizenzschaden ein Schadensersatz von 2500 Euro geltend gemacht. Der Rechteinhaber klagte, als der Abgemahnte nicht zahlte. Zu …

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