Haftung für Raubkopien

Nicht jeder, der Software einsetzt, ist auch dazu berechtigt. Aus einer Studie der Business Software Alliance (BSA) geht hervor, dass der Anteil raubkopierter Software im Jahr 2008 weltweit bei 41% lag. Deutschlandweit waren es immerhin 27%. Auch auf Rechnern in der öffetnlichen Verwaltung laufen unlizenzierte Computerprogramme. Dabei gehen die Beteiligten hohe Risiken ein, denn wer bei der Nutzung von „schwarzer” Software ertappt wird, riskiert hohe Schadensersatzansprüche, Geldstrafen oder gar Freiheitsentzug bis zu drei Jahren. Auch Behördenleiter und Vorgesetzte können persönlich für Verfehlungen im Umgang mit Raubkopien haftbar gemacht werden. Dies führt nun ein Urteil des OLG Karlsruhe (Az. 6 …

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