Landgericht Leipzig verbietet Radio Werbung eines Möbelhauses – Rabattaktion war keine gute Idee

Das Landgericht Leipzig hat in einem Urteil vom 08.07.2014 (Az: 05 O 89/14) die Radiowerbung eines Möbelhauses verboten. In dem Radiospot hieß es: „Jetzt 35 % auf Möbel… auch auf Werbeware und Mitnahmemöbel kassieren“. Entgegen dem ersten Eindruck waren eine Vielzahl von Möbelmarkt und reduzierte Ware von dem Preisnachlass ausgenommen. Außerdem war der angekündigte Preisnachlass zeitlich befristet. Die entsprechenden Hinweise auf diese Einschränkung hatte das Möbelhaus in einem Sternchen Hinweis aufgenommen. Dies genügte im Landgericht Leipzig als Erklärung für den Verbraucher nicht. Die Werbung wurde wegen Irreführung verboten. Ergänzende Informationen: http://www.wettbewerbszentrale.de/de/home/_news/?id=1444

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Achtung bei der Organisation von Rabattaktionen – Wenn Fristen genannt sind, sind diese auch einzuhalten!

Gerne herangezogenes Mittel zur Kundenbindung sind sogenannte „Treupunktaktionen“. So werden bei verschiedensten Unternehmen umsatzabhängig „Treuepunkte“ ausgegeben, die gesammelt werden können und mit denen sodann die vergünstigten Einkaufsoptionen in Bezug auf verschiedenste Waren aus dem Bereich Haushalt, Bekleidung, Sport oder ähnlichen Bereichen ausgeübt werden können. Egal, ob Pfannen oder Sporttaschen, einige Waren können sodann vergünstigt eingekauft werden, wenn man eine bestimmte Anzahl von Treupunkten gesammelt hat.   Wettbewerbswidrig ist es aber, wenn bestimmte Fristen vorgegeben sind, innerhalb derer man Treuepunkte sammeln und auch einlösen kann. Dies musste ein Unternehmen feststellen und sich sagen lassen, welches von der Verbraucherzentrale auf Unterlassung …

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