Recht auf “Vergessenwerden” – Darstellungen in Onlinearchiven – Meldungen zu Privatpersonen

Immer wieder kommt es vor, dass Personen, die im Internet namentlich genannt werden, etwas dagegen haben. Nicht nur in dem Fall, in dem strafrechtliche Ermittlungen gegen die Person geführt werden und eine Veröffentlichung dieser Information nicht erwünscht ist, stellt sich die Frage, ob ein Anspruch auf Löschung der einmal im Internet veröffentlichten Informationen besteht. Insbesondere mit Onlinearchiven ist es sehr einfach, Informationen dauerhaft verfügbar zu halten und auch dauerhaft aufzufinden. Damit werden gegebenenfalls auf solche Informationen dauerhaft verfügbar gemacht, die der betreffende bzw. die betroffene Person nicht veröffentlicht sehen möchte. Der BGH hat sich kürzlich, am 30.10.2012, damit auseinandergesetzt, …

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