Artikel 29 Arbeitsgruppe segnet Microsofts “MS-Agreement” ab

Microsoft erbat im Februar dieses Jahres bei der sogenannten „Artikel 29 Arbeitsgruppe“, ein beratendes Gremium bestehend aus den Datenschutzaufsichtsbehörden der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten, die datenschutzrechtliche Prüfung einer überarbeiteten Version des sogenannten MS-Agreement (Enterprise Enrollment Addendum Microsoft Online Services Data Processing Agreement). Kunden von Microsoft sollen hierdurch u.a. leichter die europäischen Anforderungen an ausreichende datenschutzrechtliche Garantien für einen Drittstaatentransfer erfüllen können. Die Vereinbarung regelt zwar nicht die exakten vertraglichen Rechte und Pflichten von Microsoft und seinen Kunden im Einzelfall, letzteren wäre aber bereits geholfen, wenn die datenschutzrechtliche Frage der Übermittlung personenbezogener Daten in ein unsicheres Drittland „vom Tisch“ wäre. Die USA …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 2 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5
Loading...
Schreibe ein Kommentar

Transparenz der SCHUFA-Auskunft

Die SCHUFA ist eine für wirtschaftliche Betätigungen weit verbreitete Auskunftei, zur Information von Unternehmen über die Bonität ihrer potentiellen Kunden. Sie sammelt und speichert umfassend Daten von Personen, um aus diesen anhand einer Rechnung eine Empfehlung über die Kreditwürdigkeit der Personen abgeben zu können. Problem: Transparenz des Verfahrens In einem aktuellen Fall vor dem BGH (Az. VI ZR 156/13, Urteil v. 28.01.2014) klagte eine Frau gegen die SCHUFA, nachdem ihr aufgrund deren Prognose eine Autofinanzierung verweigert wurde. Zuvor hatte die Klägerin eine Datenübersicht der von ihr verwendeten Daten angefordert. Diese enthielt, neben ihren gespeicherten persönlichen Daten und allgemeinen Informationen …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 9 Bewertung(en), durchschnittlich: 4,56 von 5
Loading...
Schreibe ein Kommentar

Datenschutz in einer Steuerungsberatungskanzlei: Wohl oder Übel

Das Thema Datenschutz ist nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Steuerberatungskanzleien eine eher unangenehme Pflicht. Viele Kanzleiinhaber wissen in groben Zügen um die rechtlichen Anforderungen, trösten sich aber damit, dass andere Kollegen das Thema auch nicht mit erster Priorität oder gar nicht behandeln. Auch gibt es die Stellungnahme der Bundesrechtsanwaltskammer, die hinsichtlich der mandatsbezogenen Informationsverarbeitung keine Verpflichtung zur Stellung eines Beauftragten für Datenschutz annimmt. In Anbetracht der gesetzlichen Sanktionen erscheint eine solche Haltung allerdings nicht angezeigt.

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Noch keine Bewertungen)
Loading...
Schreibe ein Kommentar

Datenschutzrechtliche Aspekte des „Cloud-Computing“

Beim Cloud-Computing stellt ein Anbieter Dienste und Ressourcen online auf Abruf zur Verfügung. So können Kunden die Dienste ortsunabhängig weltweit nutzen. Im Rahmen des Cloud-Computing werden oft auch Dokumente und Datensätze auf den Servern des Cloud-Computing-Dienstleisters abgelegt. Enthalten diese Dateien personenbezogene Daten, so müssen die einschlägigen datenschutzrechtlichen Vorschriften beachtet werden. Nach der Systematik des Bundesdatenschutzgesetzes ist der Auftraggeber für die Einhaltung der Datenschutzregeln verantwortlich, auch wenn ein Dritter die Daten für ihn speichert, § 11 Abs. 1 BDSG. Diese Verantwortung beinhaltet unter anderem die Pflicht, den Diensteanbieter unter besonderer Berücksichtigung der Eignung der von ihm getroffenen technischen und organisatorischen …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Noch keine Bewertungen)
Loading...
Schreibe ein Kommentar