Falsche Falsch-Überweisung: Neue Masche beim Online-Banking-Betrug?

Über eine erstmals angezeigte Betrugsmasche beim Online-Banking berichtet die jenaer-internetzeitung.de [http://www.thueringen-reporter.de/18.04.2012/vorsicht-beim-online-banking-neue-betrugsmasche-mehrfach-angezeigt.htm] unter Berufung auf einen Bericht der Polizei Jena. Demnach gaukeln mutmaßliche Betrüger mithilfe einer Schadsoftware Anwendern beim Aufruf ihres Online-Banking-Portals vor, dass auf ihr Konto versehentlich Geld überwiesen wurde. Der Kontoinhaber wird gebeten, dieses Geld zurück zu überweisen. Augenscheinlich findet sich der genannte Betrag als Gutschrift auch auf dem Konto. Tatsächlich ist aber kein Geld eingegangen, die Malware gaukelt den Umsatz nur vor. Klickt der Kontoinhaber auf den Button „Retouren“, wird er direkt auf die Überweisung weitergeleitet, die automatisch mit den Empfängerdaten der Betrüger ausgefüllt ist. Sendet der Kontoinhaber …

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Bundesgerichtshof zu Pharming-Angriffen im Online-Banking

Der für das Bank- und Börsenrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, unter welchen Voraussetzungen ein Bankkunde sich im Online-Banking bei einem Pharming-Angriff schadensersatzpflichtig macht. Im zugrundeliegenden Fall nimmt der Kläger die beklagte Bank wegen einer von ihr im Online-Banking ausgeführten Überweisung von 5.000 € auf Rückzahlung dieses Betrages in Anspruch. Der Kläger unterhält bei der Beklagten ein Girokonto und nimmt seit 2001 am Online-Banking teil. Für Überweisungsaufträge verwendet die Beklagte das sog. iTAN-Verfahren, bei dem der Nutzer nach Erhalt des Zugangs durch Eingabe einer korrekten persönlichen Identifikationsnummer (PIN) dazu aufgefordert wird, eine bestimmte, durch eine Positionsnummer gekennzeichnete …

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