Datenschutz in Apotheken: Handverkaufstische

In der Offizin sind die Handverkaufstische der Ort der Apotheke, an dem die Kunden ihre Wünsche äußern. Dieser Bereich sollte möglichst so gestaltet werden, dass ein Mithören der Kundengespräche durch andere Kunden weitgehend ausgeschlossen ist. Auf das Verwahren von Rezepten auf den Handverkaufstischen ist zu überdenken. Nachfolgende Kunden sollen Rezepte nicht lesen oder gar unbemerkt mitnehmen können. Auf vielen Handverkaufstischen finden sich PC-Bildschirme. Wartende Kunden sollen nicht die Möglichkeit haben, diese einzusehen. Datenschutz bedeutet auch, dass Kundendaten auf dem PC-Bildschirm für Dritte nicht lesbar sind.

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Videoüberwachung in Apotheken

In vielen Apotheken wird die Offizin durch Videokameras überwacht. Dabei sind die gesetzlichen Anforderungen aus § 6b BDSG zu beachten. Eine Videoüberwachung in Apotheken ist nur zulässig, wenn diese zur Durchsetzung und Wahrnehmung des Hausrechts erforderlich ist. Die Apotheke muss Hinweisschilder anbringen, die den Kunden darüber informieren, dass eine Videoüberwachung stattfindet. Die Daten der Videoüberwachung müssen unverzüglich gelöscht werden, wenn sie zur Zweckerreichung nicht mehr erforderlich sind. Bei einer Videoüberwachung ist eine so genannte Vorabkontrolle notwendig. Weiterhin ist aus datenschutzrechtlicher Sicht eine Verfahrensdokumentation zur Videoüberwachung zu erstellen.

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