Datenschutz in Apotheken: Öffentliches Verfahrensverzeichnis

Gemäß § 4g BDSG sollen Unternehmen ein öffentliches Verfahrensverzeichnis für jedermann zur Verfügung stellen. Ein solches Verfahrensverzeichnis kann beispielsweise im Internet veröffentlicht werden. Auf diese Art und Weise signalisiert einer Apotheke, dass das Thema Datenschutz ernst genommen wird und die gesetzlichen Verpflichtungen eingehalten werden. In dem öffentlichen Verfahrensverzeichnis ist unter anderem die Zweckbestimmung der Datenerhebung, Datenverarbeitung oder Datennutzung zu beschreiben. Darüber hinaus sind die betroffenen Personengruppen zu benennen, deren personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Darüber hinaus ist sind die Datenkategorien anzugeben, die Gegenstand der Datennutzung sind.

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Verarbeitungsübersicht und Verfahrensverzeichnis

Unternehmen haben eine Übersicht der Verfahren zur automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten zu erstellen. Große Überschrift heißt dabei „Verfahrensverzeichnis“. Allerdings wird in der Praxis zwischen einem internen und einem öffentlichen Verfahrensverzeichnis unterschieden. Das öffentliche Verfahrensverzeichnis nach § 4g BDSG ist jedermann in geeigneter Weise verfügbar zu machen. Hier geht es um eine Beschreibung der automatisierten Verarbeitung. Dagegen ist die interne Verarbeitungsübersicht nach § 4e BDSG umfangreich und enthält firmeninterner, beispielsweise welche Personen zugriffsberechtigt sind und welche sich zur Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. Solche Angaben werden gehören nicht in das öffentliche Verfahrensverzeichnis. Wir beraten Sie gern bei der Erstellung eines internen Verarbeitungsverzeichnisses, …

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