Werbung mit Krediten gegenüber Verbrauchern

Wer gegenüber Verbrauchern mit Krediten, beispielsweise für die Finanzierung von Fahrzeugen, wirbt, muss die Regelung des § 6 a Preisangabenverordnung beachten. Dabei ist unabhängig, ob die Werbung in einem Zeitungsinserat geschaltet ist, im Radio oder Fernsehen läuft oder im Internet beworben wird. Es sind Standardinformationen klar, verständlich und auffallend zu veröffentlichen. Zu den Standardinformationen gehört beispielsweise der Soll-Zinssatz, alle für den Verbraucher bei Abschluss des Kreditvertrages anfallenden Kosten und der Nettokreditbetrag. Daneben ist ein effektiver Jahreszins mit zwei Nachkommastellen, die Vertragslaufzeit in Monaten und der Barzahlungspreis anzugeben. Wer diesbezüglich mit Kreditinformationen wirbt, sollte im Einzelfall prüfen, um kostspielige Abmahnungen zu vermeiden. …

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Angebot und Werbung für Kredite

Wenn B2B für Dienstleistungen und Produkte mit Krediten geworben wird, so ist neben anderen Vorschriften auch § 6 Preisangabenverordnung zu beachten. In § 6 Abs. 1 heißt es, dass bei Krediten als Preis die Gesamtkosten als jährlicher Vomhundertsatz des Kredits anzugeben und als effektiver Jahreszins zu bezeichnen sind. Dabei ist es unerheblich, ob der Anbieter selber oder ein Dritter den Kredit gewährt. Auch der Begriff Werbung wird weit gefasst. Es besteht keine Preisangabenpflicht, wenn lediglich auf die Möglichkeit einer Bankfinanzierung hingewiesen wird, ohne dass Angaben zu den Kreditkosten gemacht werden. Bezüglich der Berechnung des effektiven Jahreszinses wird in § 6 Abs. 2 Preisangabenverordnung auf eine …

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