Kein rechtsfreier Raum für Zugaben und Koppelungsangebote

Noch vor einigen Jahren war die Beigabe von Software-CDs zu Computerzeitschriften rechtlich problematisch und beinhaltete für die Verlage nicht zu unterschätzende Haftungsrisiken. Vertragsmodelle, welche ein Mobiltelefon für „0,00 €“ anboten, zusammen mit einem kostenlosen Bildschirm oder einer kostenlosen Spielekonsole – finanziert über die Vertragslaufzeit –, waren sogar (rechtlich) undenkbar.  Grund dafür war das Rabattgesetz – welches maximal 3 % Nachlass erlaubte – und die sog. „Zugabeverordnung“, die es untersagte, neben der „Hauptleistung“ andere, nicht geringwertige Waren oder Dienstleistungen anzukündigen oder zu gewähren. Diese beiden Gesetzeswerke wurden 2001 ersatzlos gestrichen und ermöglichen seitdem weitgehend kreative Verkaufs- und Werbemodelle. Doch völlig …

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