Netzsperren vom europäischen Gerichtshof erlaubt – stirbt Kinox.to?

Der europäische Gerichtshof hat entschieden, dass nationale Gerichte Internetanbieter dazu verpflichten können, Webseiten zu sperren (Rechtssache C-314/12). In der Entscheidung wies das Gericht darauf hin, dass Internetanbieter ihre Kunden daran hindern müssen, urheberrechtlich geschützte Literatur, Filme oder Musik illegal zu nutzen. Im konkreten Fall ging es um die Internetseite Kino.to, die mittlerweile abgeschaltet wurde. Die deutsche Filmgesellschaft Constantin Film hatte geklagt und den österreichischen Internetanbieter UPC Telekabel aufgefordert, die Website zu sperren. Dagegen wehrte sich der Anbieter. Der österreichische oberste Gerichtshof gab dann die Frage an den EuGH weiter. Hier wird es in der Zukunft sicherlich einige spannende Entwicklungen …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 2 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5
Loading...
Schreibe ein Kommentar

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen