GWE und Anwalt Michael Murat Sertzös: Kann ich die Schreiben ignorieren?

Die GWE Wirtschaftsinformations GmbH aus Düsseldorf versucht schon seit vielen Jahren, mit aus Sicht der Betroffenen dubiosen Methoden Verträge herbeizuführen. In der Regel geht es um Forderungen von 596,06 € aus 2-Jahresverträgen. Nunmehr versucht die GWE über eine Rechtsanwaltskanzlei Forderungen aktiv durchzusetzen. Beauftragt ist Rechtsanwalt Michael Murat Sertzös aus Köln, der unter der Bezeichnung „N.M.S. Rechtsanwalts- und Wirtschaftskanzlei“ gegenüber Betroffenen auftritt. Nach unseren Erfahrungen verschickt die GWE – Wirtschaftsinformations GmbH an Schulen, Kindergärten, Unternehmen, Handwerkern und Freiberufler Formulare, die einen amtlichen Eindruck erwecken. Beispielsweise wird ein entsprechendes Recyclingpapier genutzt, wie dies auch von Behörden oder der Deutschen Telekom verwandt …

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GWE legt nach: Schreiben der M. M. S. Rechtsanwalts- und Wirtschaftskanzlei, Rechtsanwalt Michael M. Sertsöz

Die Firma GWE Wirtschaftsinformations GmbH ist im Internet bekannt und versucht mit diversen Maßnahmen und Schreiben immer wieder, ihre Forderungen außergerichtlich durchzusetzen. Es werden bei dem Schreiben Urteile beigefügt und insgesamt der Eindruck vermittelt, dass die Forderungen der Firma GWE faktisch nicht zu bestreiten sind und jedes gerichtliche Verfahren Erfolg haben wird. Dennoch ist es nicht so, dass jede außergerichtliche Forderung auch gerichtlich geltend gemacht wird. Offenbar scheut die Firma GWE den Aufwand und die Kosten. Nunmehr werden Schreiben der M. M. S. Rechtsanwalts- und Wirtschaftskanzlei, Rechtsanwalt Michael M. Sertsöz aus Köln verschickt. Die Kanzlei wirbt auf ihrem Briefbogen …

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Leider Erfolg für GWE Wirtschaftsinformations GmbH vor dem Landgericht Düsseldorf

Aktuell verschickt die GWE Wirtschafsinformations GmbH neue Mahnschreiben mit außergerichtlichen Vergleichsangeboten. Diesen Mahnschreiben ist eine Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf vom 31.07.2013 (AZ 23 S 316/12) beigefügt. In dieser Entscheidung führt das Landgericht deutlich aus, dass mit der Rücksendung des Formulars eine Willenserklärung übermittelt worden ist, dass das Angebot der Firma GWE zum Abschluss eines 2-Jahres-Vertrages angenommen wird. Wörtlich heißt es dann in der Entscheidung weiter: „Unerheblich ist, dass die Beklagte beim ausfüllen und abschicken des Formulars möglicherweise in der Annahme handelte, keine rechtlich verbindliche Erklärung abzugeben. Fehlendes Erklärungsbewusstsein steht der Annahme einer Willenserklärung dann nicht entgegen, wenn der Erklärende …

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Keine Zahlung bei Gewerbeauskunfts-Zentrale – Rückzahlung möglich?

Die GWE-Wirtschaftsinformations GmbH ist nach wie vor aktiv. Zwar ermittelt die Staatsanwaltschaft Düsseldorf, unter der Internetseite www.Gewerbeauskunfts-Zentrale.de ist das Angebot des Unternehmens aber nach wie vor online. Es wird damit geworben, dass ein Branchenverzeichnis die Marketingstrategien der Unternehmen unterstützt. Dies darf durchaus bezweifelt werden. Das Geschäftsmodel der „Gewerbeauskunfts-Zentrale“ basiert darauf, dass Betroffene zum einen das Kleingedruckte nicht lesen, zum anderen sich von der Aufmachung der Schreiben irritieren lassen. Die von der Gewerbeauskunfts-Zentrale, oder besser gesagt die von der GWE-Wirtschaftsinformations GmbH übersandten Schreiben wirken behördlich. Ganz bewusst gibt sich das Unternehmen einen Anstrich, dass entsprechende Unternehmen längst registriert sind und …

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Neue Eintragungsformulare der GWE Wirtschaftsinformations GmbH

Wie bereits mehrfach berichtet, verschickt die GWE Wirtschaftsinformations GmbH Vertragsangebote an Unternehmen Freiberufler und Vereine zur kostenpflichtigen Eintragung in ein Online-Branchenbuch. Nun wurde das bisher verwendete Formular aufgrund der Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde durch den BGH (Beschluss vom 06.02.2013 – Az. I ZR 70/12) und der damit rechtskräftig gewordenen Entscheidung des OLG Düsseldorf vom 14.02.2012 (Az.: I-20 U 100/11) entsprechend der Monierungen des OLG Düsseldorf verändert. GWE neues Formular In dem aktuell verwendeten Formular der GWE Wirtschaftsinformations GmbH findet sich der Hinweis auf das kostenpflichtige Angebot in einem kleingedruckten Text rechts neben der sichtlich hervorgehobenen Aufforderung zur Ergänzung der Angaben …

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Ordnungsgeldantrag gegen GWE – Wirtschaftsinformationsgesellschaft mbH – GWE soll 50.000 Euro zahlen

Die nach Erlass der Entscheidungen des LG Düsseldorf (Urteil vom 15.4.2011, 38 O 148/10), des OLG Düsseldorf (Urteil vom 14.2.2012, I-20 U 100/1) sowie des BGH (Beschluss vom 6.2.2013, I ZR 70/12) weiterhin versendeten Formulare der GWE-Wirtschaftsinformationsges. mbH, Düsseldorf, hat der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität gerichtlich angegriffen. Beim LG Düsseldorf beantragte die DSW die Verhängung eines Ordnungsgeldes . Mit Beschluss vom 23.04.2013 (38 O 148/10) hat das LG Düsseldorf entschieden. Es wurde  gegen die GWE-Wirtschaftsinformationsgesellschaft mbH ein Ordnungsgeld in Höhe von 50.000,00 Euro verhängt. GWEhatte in dem gerichtlichen Verfahren darauf hingewiesen, dass die Formular geändert worden seien. Diesen Einwand ließ …

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Vertrag mit Gewerbeauskunft-Zentrale GWE

Aktuell verschickt die GWE GmbH, bekannt unter „Gewerbeauskunft-Zentrale“ wieder Schreiben mit dem Hinweis, dass eine entsprechende Nachricht bereits per Post zugesandt worden sei. Wie uns viele Mandanten versichern, ist dies aber nicht der Fall gewesen. Dann wird der Adressat aufgefordert, kurzfristig Ergänzungen und Änderungen vorzunehmen. Wer dann das entsprechende Kleingedruckte nicht liest oder überfliegt, kann leicht den mit der Rücksendung der Telefaxnachricht vorgenommenen Vertragsschluss übersehen. Mit der Unterschrift und der „gebührenfreien Rückantwort“ wird ein Zweijahresvertrag abgeschlossen, der monatlich netto € 39,85 kostet. Sollte versehentlich eine Unterschrift und eine Rückantwort an die Gewerbeauskunft-Zentrale erfolgt sein, sollten Sie dennoch nicht sofort Zahlung …

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GWE-Wirtschaftsinformationsges. mbH, Düsseldorf: Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof zurückgewiesen!

Die GWE-Wirtschaftsinformationsges. mbH, Düsseldorf, versandte über einen Zeitraum von über zwei Jahren täuschende Angebotsformulare für Eintragungen in einer Gewerbedatenbank. Auf Antrag des Deutschen Schutzverbands gegen Wirtschaftskriminalität e.V.  wurde das Versenden derartiger Formulare durch das Landgericht Düsseldorf untersagt (Urteil vom 15.04.2011, 38 O 148/10). Gegen dieses Urteil legte die GWE-Wirtschaftsinformationsges. mbH, Düsseldorf, Berufung ein.  Das Oberlandesgericht Düsseldorf bestätigte das erstinstanzliche Urteil und ließ in diesem Zusammenhang keine Revision zu (Urteil vom 14.2.2012, I-20 U 100/11).  Dies wurde von der GWE-Wirtschaftsinformationsges. mbH, Düsseldorf, zum Anlass genommen, Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof einzulegen. Per Beschluss vom 6. Februar 2012 (I ZR 70/12) hat der …

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Oberlandesgericht Düsseldorf verurteilt GWE Wirtschaftsinformationsges.mbH wegen Täuschung

Nach mündlicher Verhandlung am 14.2.2012 hat das Oberlandesgericht Düsseldorf ein Urteil des Landgerichts Düsseldorf bestätigt, wonach die Angebotsformulare der GWE-Wirtschaftsinformationsges.mbH, Düsseldorf, für Eintragungen in einer Gewerbedatenbank irreführend und damit wettbewerbsrechtlich unzulässig sind. Da massenhaft Gewerbetreibende durch die Angebotsformulare der GWE-Wirtschaftsinformationsges.mbH getäuscht wurden, hatte der DSW Klage beim Landgericht Düsseldorf eingereicht. Dieses bestätigte mit Urteil vom 15.04.2011 (38 O 148/10) die Auffassung des DSW, wonach die Angebotsformulare sowohl irreführend im Hinblick auf die Herkunft als auch intransparent im Hinblick auf die Kostenbelastung des Betroffenen sind. Gegen dieses Urteil hatte die GWE-Wirtschaftsinformationsges.mbH Berufung eingelegt.

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