Zur Kennzeichnung eines bezahlten redaktionellen Beitrags müssen Zeitungsherausgeber sich an den Wortlaut des Gesetzes halten

Ein Presseunternehmen muss redaktionelle Beiträge, für welche Geld von einem Unternehmen gezahlt wurde deutlich und ausdrücklich mit dem Wort „Anzeige“ kennzeichnen. Dies entschied nun der BGH in seinem Urteil „Good News II“(Urt. v. 06.02.2014, Az. I ZR 2/11 -GOOD NEWS II). Geklagt hatte die Herausgeberin der Zeitschrift Stuttgarter Wochenschau. Die Beklagte, Verlegerin des Anzeigenblattes Good News hatte in einer Ausgabe vom Juni 2009 zwei Beiträge geschaltet, für die ein Entgelt von Sponsoren gezahlt wurde. Zur Kenntlichmachung dieser Tatsache wurden diese mit dem Verweis „sponsored by“, sowie einer graphisch hervorgehobenen Angabe des werbenden Unternehmens versehen. Die Klägerin vertrat die Auffassung, …

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