GWE und Anwalt Michael Murat Sertzös: Kann ich die Schreiben ignorieren?

Die GWE Wirtschaftsinformations GmbH aus Düsseldorf versucht schon seit vielen Jahren, mit aus Sicht der Betroffenen dubiosen Methoden Verträge herbeizuführen. In der Regel geht es um Forderungen von 596,06 € aus 2-Jahresverträgen. Nunmehr versucht die GWE über eine Rechtsanwaltskanzlei Forderungen aktiv durchzusetzen. Beauftragt ist Rechtsanwalt Michael Murat Sertzös aus Köln, der unter der Bezeichnung „N.M.S. Rechtsanwalts- und Wirtschaftskanzlei“ gegenüber Betroffenen auftritt. Nach unseren Erfahrungen verschickt die GWE – Wirtschaftsinformations GmbH an Schulen, Kindergärten, Unternehmen, Handwerkern und Freiberufler Formulare, die einen amtlichen Eindruck erwecken. Beispielsweise wird ein entsprechendes Recyclingpapier genutzt, wie dies auch von Behörden oder der Deutschen Telekom verwandt …

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Keine Zahlung bei Gewerbeauskunfts-Zentrale – Rückzahlung möglich?

Die GWE-Wirtschaftsinformations GmbH ist nach wie vor aktiv. Zwar ermittelt die Staatsanwaltschaft Düsseldorf, unter der Internetseite www.Gewerbeauskunfts-Zentrale.de ist das Angebot des Unternehmens aber nach wie vor online. Es wird damit geworben, dass ein Branchenverzeichnis die Marketingstrategien der Unternehmen unterstützt. Dies darf durchaus bezweifelt werden. Das Geschäftsmodel der „Gewerbeauskunfts-Zentrale“ basiert darauf, dass Betroffene zum einen das Kleingedruckte nicht lesen, zum anderen sich von der Aufmachung der Schreiben irritieren lassen. Die von der Gewerbeauskunfts-Zentrale, oder besser gesagt die von der GWE-Wirtschaftsinformations GmbH übersandten Schreiben wirken behördlich. Ganz bewusst gibt sich das Unternehmen einen Anstrich, dass entsprechende Unternehmen längst registriert sind und …

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Gewerbeauskunft-Zentrale bietet “Rabatt”

Aktuell verschickt die Gewerbeauskunft-Zentrale weitere Schreiben, die als Anlage eine Entscheidung des Amtsgerichts Köln vom 06.06.2011 (Az. 114 C 128/11) enthalten. Es wird in den Schreiben darauf verwiesen, dass der Vertrag rechtsgültig sei und die Betroffenen ein hohes Kostenrisiko tragen. Wörtlich heißt es dann in den Schreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale: „Ist das gerichtliche Verfahren erst einmal angestrengt, werden wir unsere berechtigte Forderung konsequent im Rahmen sämtlicher juristischer Möglichkeiten durchsetzen.“ Allerdings ist deutlich darauf hinzuweisen, dass die Entscheidung des Amtsgerichts Köln in ihren Ausführungen nicht unwidersprochen bleiben kann. Bereits in der Vergangenheit haben Gerichte durchaus anders entschieden, als das Amtsgericht Köln. Bei …

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