LG München I: Kein Geld für die Rechtsnachfolger von Elvis Presley

Das Landgericht München I hat mit Urteil vom 23.11.2011 (Az.: 21 O 25511/10) entschieden, dass  die Rechtsnachfolger von Elvis Presley kein Geld von der früheren Plattenfirma für die Verwertung bereits abgegoltener Musikrechte erhalten.  In dem vorliegenden Fall hatte Elvis 1973 mit seiner damaligen Plattenfirma einen Vertrag geschlossen, mit dem er die Rechte an zahlreichen Songs verkaufte. Auch die Rechte für Deutschland wurden darin pauschal abgegolten. Inzwischen ist der Wert der Lieder gestiegen und die rechtlichen Nachkommen, wollen an dem Gewinn der letzten 40 Jahre teilhaben. Die Rechteverwertungsgesellschaft des Künstlers klagte vor dem Landgericht München I, auf eine posthume, angemessene Vergütung. Sie beriefen sich in dem Rechtsstreit zum einen auf verlängerte …

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