Beweiswert eingescannter elektronischer Dokumente

Grundsätzlich ist ein elektronisches Dokument keine Urkunde. Ein solches Dokument wurde nicht vom Aussteller unterzeichnet. Werden beispielsweise Dokumente eingescannt und müssen im Rahmen eines Zivilprozesses vorgelegt werden, unterliegt es damit der freien Beweisnötigung des jeweiligen Gerichtes, ob es von der Integrität und Authentizität eines Dokumentes ausgeht. Das elektronische Dokument wird damit ein Objekt des Augenscheins. Wenn der Scanvorgang und die Archivierung mit der qualifizierten elektronischen Signatur eine Integrität und Authentizität eines Dokumentes revisionssicher sicherstellen, ergibt dies in der Praxis aber eine hohe Beweisqualität. Wichtig ist dabei, dass in den Scanvorgang, sprich dem Weg vom Papierdokument in ein elektronisches Dokument, …

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