Warnung vor unseriösen Telefonanrufen angeblicher “Datenschützer”

Die Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder warnen erneut vor betrügerischen Telefonanrufen, bei denen sich Anruferinnen und Anrufer als Beschäftigte einer staatlichen Datenschutzinstitution ausgeben. Dabei verwenden sie teilweise frei erfundene Behördenbezeichnungen, beispielsweise “Verwaltungszentrale für Datenschutz”, “Bundesdatenschutzzentrale” oder “Bundes- bzw. Landesdatenschutzamt”. Teilweise wird sogar die Rufnummernanzeige manipuliert und die Telefonnummer einer echten Datenschutzaufsichtsbehörde wird auf dem Display der Angerufenen angezeigt. Dabei geht es keineswegs um den Datenschutz. Im Gegenteil: Das Vertrauen in staatliche Datenschutzinstitutionen wird von den Anrufern ausgenutzt um persönliche Daten zu erschleichen und in betrügerischer Weise Zahlungen zu erwirken. Die Anrufer versprechen, dass die eigenen Daten etwa bei …

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eCall – Segen oder Fluch?

Das geplante Vorhaben der EU zur Implementierung eines Notfallsystems in allen Neuwagen ab dem Jahr 2015 trifft nicht nur auf Begeisterung. Der sogenannte eCall kann im Falle eines Unfalls automatisch einen Notruf an die nächstgelegene Rettungszentrale abgeben. Durch die dabei übermittelten Daten können die Einsatzkräfte bereits vor Erreichen der Unfallstelle über wichtige Details wie Unfallort- und Zeit, Fahrtrichtung sowie Unfallschwere  verfügen. Die sofortige Absendung des Hilferufs kann verhindern, dass wichtige Zeit verloren geht. Datenschützer zeigen sich jedoch skeptisch, da es in der heutigen Informationsgesellschaft nahe liegt, dass über dieses System ständig Daten erhoben und übermittelt werden könnten. So könnten …

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Datenschutz: Schuldnerdaten sollen bei Onlineabfrage geschützt bleiben

Datenschützer fordern vom Justizministerium einen besseren Schutz bei der geplanten Onlineabfrage aus dem Schuldnerverzeichnis. Es sollen möglichst nur diejenigen Personen angezeigt werden, auf die sich die Abfrage bezieht, fordern die Datenschützer des Bundes und der Länder in einer gemeinsamen Entschließung.  Hintergrund des Papiers ist ein Gesetz, nachdem ab dem 01.01.2013 das Schuldnerverzeichnis über das Internet abgefragt werden kann. Das Bundesjustizministerium bereitet derzeit dazu eine Rechtsverordnung vor. Bei einer Abfrage sollen der Nachname des Schuldners und das zuständige Vollstreckungsgericht angegeben werden. Damit könnten mehr Schuldnerdaten öffentlich werden, als dies erforderlich sei, heißt es weiter.  Die Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder hält es daher für nötig, die Regeln zur …

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