§ 11 BDSG – Auftragsdatenverarbeitung

Im Zeitalter des internetalen Datenflusses sind die Datenverarbeitung und insbesondere die Rechtsvorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes immer wichtiger. Nicht jeder, der auf Daten Zugriff hat, möchte diese auch selbst erheben, verarbeiten oder nutzen. Es gibt die datenschutzrechtliche Möglichkeit, eine Auftragsdatenverarbeitung durchzuführen – hierfür regelt das BDSG allerdings einiges. Folgende Links dienen dem Einlesen in die Materie: http://www.bfdi.bund.de/bfdi_wiki/index.php/Auftragsdatenverarbeitung http://www.datenschutz-bayern.de/technik/orient/oh_auftragsdatenverarbeitung.html § 11 BDSG Gem. § 11 BDSG können Daten im Auftrag durch eine andere Stelle erhoben, verarbeitet oder genutzt werden. Allerdings ist der Auftraggeber dann für die Einhaltung der BDSG-Vorschriften und anderer Vorschriften über den Datenschutz verantwortlich. Dies ist wichtig: verantwortliche Stelle bleibt …

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§ 7 BDSG – Datenschutz Schadensersatz

Das Bundesdatenschutzgesetz ist ein vieldiskutiertes Gesetz. Es soll einerseits dem internetalen Zeitalter Rechnung tragen und andererseits auch Betroffene davor schützen, nicht Opfer von “Massenverarbeitungen” zu werden, oder im einzelnen auch besonders sensible Daten über Personen schützen. Jede Rechtsvorschrift verpufft im Nichts, wenn nicht auch Sanktionen angedroht werden – der § 7 BDSG ist eine solche Norm, die Schadensersatz anordnet. Hier etwas zum Einlesen: http://www.computerwoche.de/a/datenschutz-und-schadensersatzansprueche,1199670 http://www.it-rechtsanwalt.com/datenschutz/haftung-und-sanktionen-bei-datenschutzverstoessen-schadensersatz-und-schmerzensgeld-3601.php Datenschutz und Schadensersatz bei Verstoß Gem. § 7 BDSG ist eine verantwortliche Stelle oder ihr Träger einem Betroffenen schadensersatzpflichtig, wenn sie durch eine nach dem BDSG unrichtige oder unzulässige Datenerhebung, Datenverarbeitung oder Datennutzung von …

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§ 3a BDSG – Datenvermeidung und Datensparsamkeit

Das Bundesdatenschutzgesetz hat neben konkreten Rechtsvorschriften auch die sogenannten datenschutzrechtlichen Grundsätze normiert. Eine der wichtigsten Regelungen diesbezüglich stellt der § 3a BDSG dar. Dieser Paragraph besagt, dass jegliche Datenerhebung, Datenverarbeitung oder Datennutzung von personenbezogenen Daten stets unter dem Ziel der möglichst geringen Anhäufung von personenbezogenen Daten zu stehen hat. Kurz: möglichst wenig Daten ansammeln! Die Rechtsvorschrift des § 3a BDSG Der Paragraph § 3a BDSG besteht aus zwei Sätzen, wobei der erste Satz die Grundsätze der Datenvermeidung- und Sparsamkeit normiert, der zweite Satz dahingehend konkretisiert, dass soweit möglich eine Anonymisierung und Pseudonymisierung der gesammelten Daten stattzufinden hat. Das bedeutet: …

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Datenschutz in Apotheken: Öffentliches Verfahrensverzeichnis

Gemäß § 4g BDSG sollen Unternehmen ein öffentliches Verfahrensverzeichnis für jedermann zur Verfügung stellen. Ein solches Verfahrensverzeichnis kann beispielsweise im Internet veröffentlicht werden. Auf diese Art und Weise signalisiert einer Apotheke, dass das Thema Datenschutz ernst genommen wird und die gesetzlichen Verpflichtungen eingehalten werden. In dem öffentlichen Verfahrensverzeichnis ist unter anderem die Zweckbestimmung der Datenerhebung, Datenverarbeitung oder Datennutzung zu beschreiben. Darüber hinaus sind die betroffenen Personengruppen zu benennen, deren personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Darüber hinaus ist sind die Datenkategorien anzugeben, die Gegenstand der Datennutzung sind.

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Datenschutzerklärungen im Online-Shop

Nach den Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes und des Telemediengesetzes dürfen Kundendaten erhoben und verarbeitet werden, wenn dies durch Gesetz oder Einwilligung des Kunden erlaubt ist. Gesetzlich erlaubt ist beispielsweise die Übermittlung von Daten zur Erfüllung eines Kaufvertrages an ein Transportunternehmen. Wer als Onlineshop-Betreiber Kundendaten weitergehend nutzen will, muss seine Kunden um eine Einwilligung bitten. Voraussetzungen für eine wirksame Einigung ist eine umfassende Information über Art, Umfang und Zweck der Datennutzung. Weiterhin ist der Kunde über seine Widerspruchsrechte zu informieren. Wichtig ist dabei, dass die Einwilligung ausdrücklich erfolgen muss. Ein Verstecken der Texte in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist unzulässig. Einwilligung sind …

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