Cloud Computing ist auch Thema in der Beratung des Gesetzgebers… Deutscher Anwaltverein beteiligt sich an der Diskussion

Der Deutsche Anwaltverein hat in einer Stellungnahme die Initiative der EU begrüßt, Cloud-Technologien zu fördern. Allerdings ist nach Ansicht des Deutschen Anwaltvereins unter anderem das Thema des Datenschutzes noch nicht hinreichend mit in die Überlegungen einbezogen worden. Insbesondere ist demnach auch der Schutz von Berufsgeheimnisträgern nicht hinreichend gewürdigt. Denkbar wäre denmach jetzt, dass man mit speziell auf die einzelnen Cloud-Anwendungen ausgerichteten Verträgen die Lücken schließt und Sicherheit schafft. In der Tat ist das Thema Datenschutz gerade bei der Übertragung von personenbezogenen Daten an einen Ort, der einem “Cloud-Nutzer” eventuell oder sogar sehr wahrscheinlich noch nicht einmal in Bezug auf …

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Datenschutzrechtliche Aspekte des „Cloud-Computing“

Beim Cloud-Computing stellt ein Anbieter Dienste und Ressourcen online auf Abruf zur Verfügung. So können Kunden die Dienste ortsunabhängig weltweit nutzen. Im Rahmen des Cloud-Computing werden oft auch Dokumente und Datensätze auf den Servern des Cloud-Computing-Dienstleisters abgelegt. Enthalten diese Dateien personenbezogene Daten, so müssen die einschlägigen datenschutzrechtlichen Vorschriften beachtet werden. Nach der Systematik des Bundesdatenschutzgesetzes ist der Auftraggeber für die Einhaltung der Datenschutzregeln verantwortlich, auch wenn ein Dritter die Daten für ihn speichert, § 11 Abs. 1 BDSG. Diese Verantwortung beinhaltet unter anderem die Pflicht, den Diensteanbieter unter besonderer Berücksichtigung der Eignung der von ihm getroffenen technischen und organisatorischen …

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