Was sind personenbezogene Daten? Name?

Der Gesetzgeber hat im Bundesdatenschutzgesetz definiert, was personenbezogene Daten sind. Wörtlich heißt es in § 3 Abs. 1 BDSG: Personenbezogene Daten sind Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (Betroffener). Zu den personenbezogenen Daten gehören beispielsweise der Name, der Vorname, das Geburtsdatum oder der Geburtsort sowie die Anschrift. Wer also an seinem Arbeitsplatz in Outlook oder einem anderen Mailprogramm Name und Anschrift von Kontakten speichert, nutzt bereits personenbezogene Daten. Daneben gibt es auch so genannte personenbeziehbare Daten. Bei diesen Daten lässt sich nicht direkt der Personenbezug herstellen. Mithilfe weiterer Informationen oder durch einen zusätzlichen …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 2 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5
Loading...
Schreibe ein Kommentar

Datenschutzerklärungen im Online-Shop

Nach den Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes und des Telemediengesetzes dürfen Kundendaten erhoben und verarbeitet werden, wenn dies durch Gesetz oder Einwilligung des Kunden erlaubt ist. Gesetzlich erlaubt ist beispielsweise die Übermittlung von Daten zur Erfüllung eines Kaufvertrages an ein Transportunternehmen. Wer als Onlineshop-Betreiber Kundendaten weitergehend nutzen will, muss seine Kunden um eine Einwilligung bitten. Voraussetzungen für eine wirksame Einigung ist eine umfassende Information über Art, Umfang und Zweck der Datennutzung. Weiterhin ist der Kunde über seine Widerspruchsrechte zu informieren. Wichtig ist dabei, dass die Einwilligung ausdrücklich erfolgen muss. Ein Verstecken der Texte in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist unzulässig. Einwilligung sind …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Noch keine Bewertungen)
Loading...
Schreibe ein Kommentar

Einwilligung nach § 4a BDSG

Um personenbezogene Daten zu nutzen, wird in vielen Fällen eine Einwilligung des Betroffenen eingeholt. Die gesetzlichen Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes gehen dabei davon aus, dass die Einwilligung vorab und vor der Nutzung eingeholt wird. Ein nachträgliches Einverständnis ist nicht ausreichend. Bis dahin erfolgte Verarbeitung bleiben rechtswidrig! Das Bundesdatenschutzgesetz geht von einer so genannten informierten Einwilligung aus. Der Betroffene muss genau wissen, in was er einwilligt. Insoweit besteht die Anforderung, die jeweiligen Nutzungen und Verarbeitung der personenbezogenen Daten genau zu beschreiben. Pauschale und ungenaue Beschreibung genügen nicht den gesetzlichen Anforderungen. Im Einzelfall ist auch zu prüfen, ob ein Hinweis auf die …

Mehr lesen

 
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 2 Bewertung(en), durchschnittlich: 5,00 von 5
Loading...
Schreibe ein Kommentar