Staatstrojaner: Kompetenzzentrum mit 30 neue Stellen geplant

Beim Bundeskriminalamt sollten 30 neue Planstellen für ein Kompetenzzentrum Informationstechnische Überwachung” (CC ITÜ) eingerichtet werden. Dort soll ein eigenes Trojanerprogramm zur sogenannten “Quellen-Telekommunikationsüberwachung” entstehen. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Herbert Behrens (Linke) hervor. Zudem werden im Bundeshaushalt für das BKA Sachmittel in Höhe von 2,2 Millionen Euro für das CC ITÜ bereitgestellt. Die 30 Planstellen, für die Entwicklung eines sogenannten Bundestrojaners  und die qualitätstechnische Untersuchung kommerziell verfügbarer Trojaner, sind den Angaben zufolge “qualifiziert gesperrt”. Damit können sie erst besetzt werden, wenn der Haushaltsausschuss des Bundestages die Finanzierung genehmigt.  Das Kompetenzzentrum selbst befände sich laut der Antwort der Bundesregierung, noch in der Aufbauphase. Derzeit …

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DNS-Trojaner: Behörden warnen vor Virenattacke

Nach der Infektion unzähliger Computer mit einer Schadsoftware, empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) allen Nutzern eine Überprüfung ihrer Rechner. Die US-Bundespolizei FBI hatte im November 2011 bei einer Razzia gegen Computerkriminelle in New York mehr als hundert Server beschlagnahmt, über die ein sogenanntes DNS-Changer-Botnetz von manipulierten PCs in aller Welt gesteuert wurde. Nach Angaben des FBI sind in Deutschland derzeit bis zu 33.000 Computer täglich von DNS-Changer-Infektionen betroffen.  Durch den DNS-Trojaner können die Nutzer unbemerkt auf manipulierte Webseiten umgeleitet werden. Laut BSI sind das Internetseiten auf denen gefälschte Antivirensoftware und illegal angebotene Medikamente verkauft werden. Über die Internet-Seite dns-ok.de …

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