Urheberrecht und Buchrezensionen (LG München Urteil vom 12.02.2014 Az. 21 O 7543/12)

Buchrezensionen dienen als Werbemittel für den Verkauf von Büchern, da sie einem potenziellen Käufer einen ersten Eindruck vermitteln, sodass die Kaufentscheidung möglichst positiv ausfällt. Dabei verfassen nicht selten echte Literaturkenner die Rezensionen und bedienen sich dabei kreativer Formulierungen – manche Buchrezensionen ähneln vom Aufwand einem eigenen Buchwerk. Daher stellt sich die Frage, inwieweit ein urheberrechtlicher Schutz für diese Kritiken besteht. Grundsätzlich ist jeder Text urheberrechtsfähig, soweit in ihm die schöpferische Leistung des Verfassers zur Geltung kommt. Dabei werden auch kleinste Teile eines Textes geschützt (“kleine Münze” des Urheberrechts). Bei Buchrezensionen, die eine kreative Schreibart erkennen lassen, wird das Urheberrecht …

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