Fernabsatzrecht anwendbar auf Anwaltsverträge? (AG Offenbach Urteil vom 09.10.2013 – Az 380 C 45/13)

Heutzutage kommen Verträge zwischen Anwälten und den Mandanten oft nicht mehr von Angesicht zu Angesicht zustande, sondern über die neuzeitlichen Kommunikationswege – Telefon und Email. Dies hat klare Vorteile für beide Seiten: die Einigung kann sehr schnell erfolgen, eine zeitnahme Rechtsberatung ist damit gewährleistet. Auch gibt es viele Rechtsbereiche, in denen ein persönliches Treffen zwecks Erfolg gar nicht nötig ist. Die juristisch interessante Frage ist hierbei, inwieweit die Regelungen des BGB über Fernabsatzverträge Anwendung finden. Der Fernabsatzvertrag ist im deutschen Recht ein Vertrag über die Lieferung von Waren oder Erbringung von Dienstleistungen (z.B. anwaltliche Beratung) mittels ausschließlicher Verwendung von …

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