Risiko bei Amazon: Markenverletzung durch Anhängen an fremde Amazon-Angebote

Amazon hat ein eigenes System für die Katalogisierung von Verkaufsartikeln. Wer bei Amazon etwas verkaufen möchte, muss eine entsprechende EAN bzw. GTIN benennen, unter dem der Artikel dann zugeordnet wird. Hier besteht die Gefahr, dass Markenverletzungen begangen werden.  Wenn bereits ein Artikel mit einer entsprechenden EAN-/GTIN- oder ASIN-Nummer bei Amazon bereits angeboten wird, muss nur noch der Produktname und der Verkaufspreis hinterlegt werden. Alle anderen Informationen, beispielsweise Bilder und Artikelbeschreibung werden aus dem bereits vorhandenen Datenbestand hinzugefügt. Faktisch hängt sich also ein neuer Anbieter an bereits bestehende Veröffentlichungen bei Amazon an. Risiko Markenverletzung bei Amazon Was zunächst nach einer …

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Abmahnung der Vollwaren Handelsgesellschaft mbH durch die Kanzlei Plöhn

Die Firma Vollwaren Handelsgesellschaft mbH aus Hesel verfolgt Urheberrechts- und Wettbewerbsverstöße. Unter anderem werden Mitbewerber abgemahnt, die bei Amazon Produkte verkaufen. Beanstandet wird beispielsweise eine fehlende Widerrufsbelehrung oder ein unvollständiges Impressum. RA Plöhn verweist auf § 5 TMG und gibt den Hinweis dass die Rechtsform anzugeben ist. Bei den weiteren Hinweisen ist dann zu vermerken, dass offensichtlich Textbausteine kopiert worden sind. Es wird beispielsweise gemäß § 5 TMG darauf verwiesen, dass das Handelsregister und die Registernummer anzugeben sind. Bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts wird dies aber schwierig. Aber auch Produktfotographien von Vogelhäusern werden abgemahnt. Pro Bild verlangt die Vollwaren …

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Produktbeschreibung und Markenrecht

 Onlineshops sollten vorsichtig sein Selbstverständlich muss heutzutage besonders im Internethandel offensiv geworben werden – wer seine Produkte beispielsweise ohne Veranschaulichung wie Bilder oder Video anbietet, steht automatisch schlechter dar als derjenige, dessen Onlineshop bei den Artikelbeschreibungen gut designt ist. Denn der Kunde kauft nicht nur die Ware, sondern auch Vertrauen, weil gerade im Internet und auf den elektronischen Zahlungswegen der ein oder andere Nutzer noch sehr verunsichert ist. Markennamen in Artikelbeschreibung? Wer in den Produktbeschreibungen seiner eigenen Waren jedoch die Markennamen anderer verwendet, sollte vorsichtig damit sein. Dies gilt nicht nur für den eigenen Onlineshop, sondern auch für Ebay, …

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Händlerbund empfiehlt derzeit, den Handel über Amazon einzustellen… Ist das die wirtschaftlich sinnvolle Variante??

Mit dieser Empfehlung kann man verfahren. www.haendlerbund.de/amazon   Nur, hilft das dem Unternehmer? Wir beraten Sie gerne und unterbreiten Ihnen auf Wunsch ein passendes Angebot.   Sprechen Sie uns an: Feil Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Tel. 0800 100 41 04 kanzlei@recht-freundlich.de  

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wettbewerbkonform Handeln über Amazon, eBay und Co.

Wir beraten und vertreten dauerhaft eine Reihe von Händlern, die über Internetplattformen Angebote an Verbraucher richten und damit im Fernabsatz handeln. Diese sind dann auch dementsprechend dafür sensibilisiert, welche rechtlichen Vorgaben gegebenenfalls einzuhalten sind und wie man dies umsetzen kann. Daneben erhalten wir immer wieder Anfragen von Unternehmern, die wettbewerbsrechtlich in Anspruch genommen werden, weil sie beim Handeln über derartige Plattformen bestimmte rechtliche Vorgaben nicht beachtet haben. Was einigen Nutzern der Plattforen nicht bewusst ist, ist der Umstand, dass auch dort nicht etwa die Plattformbetreiber für das einstehen müssen, was der Händler/ Unternehmer/ Anbieter hinsichtlich seiner eigenen Angebote darstellt …

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Gutscheine bei Amazon

Das Oberlandesgericht München hat in einer Entscheidung (Az.: 29 U 3193/07) festgestellt, dass die Geschenkgutscheine bei Amazon nicht nach einem Jahr verfallen dürfen. Die diesbezügliche Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Amazon ist ungültig. Damit unterlag Amazon auch in der II. Instanz, da nach Auffassung der Münchener Richter keine ausreichenden Gründe zu sehen sind, die gesetzliche Frist von drei Jahren zu verkürzen. Mit einer solchen Klausel würden die Käuferrechte in unangemessener Weise eingeschränkt.

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