IT-Sicherheitsgesetz: Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung bemängelt anlasslose Vorratsspeicherung

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat) kritisiert den aktuellen Entwurf des IT-Sicherheitsgesetzes. In den geplanten Änderungen des § 100 des Telekommunikationsgesetzes ist vorgesehen, dass Zerstörungserkennungsdaten gespeichert werden. Diese Forderung war auch schon aus dem Bundesrat laut geworden.  Nach Internetveröffentlichungen hat allein im vergangenen Jahr die Deutsche Telekom über 700.000 Auskünfte über Internetadressen zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen erteilt. Auch gegenüber den Strafverfolgungsbehörden wurden umfangreiche Auskünfte weitergegeben.  Auch die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff hatte bereits Zweifel geäußert, ob die geplante Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung mit dem Europäischen Recht vereinbar ist. Der Europäische Gerichtshof hat im April 2014 die europäische Richtlinie aufgehoben, die der Vorratsdatenspeicherung …

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Datenschützer veröffentlichen geheimen “Leitfaden zum Datenzugriff”

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat einen geheimen “Leitfaden zum Datenzugriff” der Generalstaatsanwaltschaft München veröffentlicht. Er listet zahlreiche Überwachungsmethoden der Behörden auf und belege nach Ansicht der Datenschützer “das Ausmaß an Überwachung in Deutschland”.

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AK Vorrat: Verfassungswidrige Vorratsdatenspeicherung

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat) wirft Telecom-Unternehmen eine verfassungswidrige Vorratsdatenspeicherung vor. Das Deutsche Telekommunikationsunternehmen und andere Netztbetreiber sollen nach wie vor Verbindungsdaten über Zeiträume von bis zu einem Jahr sowie auch Daten der Anrufer und Bewegungsdaten speichern. Dieses Vorgehen würde eindeutig gegen die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts sprechen, die besagt, dass die Unternehmen Verbindungsdaten nur noch kurzzeitig zu Abrechnungszwecken speichen dürfen.

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