Löschung eines negativen Schufa-Eintrags


Dementsprechend weit verbreitet ist unter Verbrauchern die Angst, einen negativen Eintrag zu erhalten. Wer die überhaupt ist, und was sie tut ist vielen hierbei allerdings kaum bekannt.

Die Schufa Holding AG ist eine der größten deutschen Wirtschaftsauskunfteien, und hat ihren Geschäftssitz in Wiesbaden. Die Abkürzung Schufa steht ursprünglich für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“.  Hauptbereich der Tätigkeit ist das Sammeln und zur Verfügung stellen von Personendaten die die Kreditwürdigkeit des Einzelnen betreffen.

Die Schufa ist im Besitz von 479 Millionen Einzeldaten von 66,2 Millionen natürlichen Personen, und hat damit ca. drei Viertel aller Deutschen erfasst. Die Schufa bearbeitet jährlich mehr als 102,9 Mio. Anfragen zur Kreditwürdigkeit, wovon 1,5 Millionen Selbstauskünfte von Bürgern sind, die ihre Daten einsehen wollen. Die Schufa beschäftigt laut Wikipedia 752 Mitarbeiter (Stand: 2010) und ihr Umsatz belief sich im davorliegenden Geschäftsjahr auf knapp 108 Mio. Euro.

Was aber kann man als Betroffener tun, wenn man von einem negativen belastet ist?

Um überhaupt die Möglichkeit zu haben einen Schufa-Eintrag  zu können, müssen die Betroffenen zunächst überhaupt davon Kenntnis erhalten. Deshalb empfiehlt es sich in regelmäßigen Abständen eine Auskunft über sich selbst anfordern. Dies ist durch eine Gesetzesänderung stark vereinfacht worden und ohne weiteres möglich. Verbraucher haben das Recht bei den entsprechenden Stellen wie z.B. der Schufa und anderen Datenbanken wie etwa Creditreform eine Selbstauskunft einzuholen. Diese Auskunft muss sogar unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.

Die Möglichkeit einer selbst ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Ist der Eintrag schlichtweg falsch, so muss nur ein entsprechender Antrag gestellt werden, damit die erfolgt. Problematisch kann hierbei jedoch die Beweisführung sein, so muss der Betroffene nämlich selbst nachweisen, dass der Eintrag unberechtigt ist. Hilfreich sind hierzu Dokumente die den Sachverhalt darlegen, wie etwa Quittungen, Löschungsbescheide oder ähnliches.

Bei einer nicht eindeutigen Sachlage gibt es bei der Auskunftei selbst die Möglichkeit Informationen einzuholen, und sich beraten zu lassen.

Auch beim Widerspruch gibt es einiges zu berücksichtigen. So sollte dieser beispielsweise stets schriftlich und mit Rückschein erfolgen, um eine Zustellung nachweisen zu können. Es empfiehlt sich demnach sich hierzu fachkundigen Rat bei einem auf dem Gebiet erfahrenen Rechtsanwalt zu holen. Gleiches gilt auch für den Fall, dass eine Löschung nicht ohne weiteres Erreicht werden kann.

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