Reputationsschutz im Internet

Unternehmen unterliegen im Internet einer ständigen Beobachtung durch Interessierte und ständiger Bewertung durch Kunden oder solche, die es werden wollten. Dies hat positive, aber auch negative Seiten. Positiv ist, wenn die Reputation des Unternehmens im Internet gesteigert wird, weil sehr gute Bewertungen von Produkten oder Dienstleistungen erfolgen, oder aber gute Kommentare auf der Website und in den social media Kanälen des Unternehmens hinterlassen werden. Negativ wirkt sich dieses aus, wenn die Bewertungen schlechte Aussagen treffen oder Kommentare nicht lobend, sondern schlecht bis hin zu hasserfüllt sind (Stichwort Hasskommentare und shitstorm). Reputationsschutz sollte daher für Unternehmen, die insbesondere im Internet aktiv sind, als Priorität angesehen werden. Es gilt, die positiven Resonanzen der Kunden und Interessierten zu fördern und gleichzeitig die negativen Rückmeldungen auf das rechtlich Erlaubte zu reduzieren – denn nicht jede kritische Berichterstattung ist erlaub, nicht jede negative Bewertung rechtlich zulässig. Unsere Kanzlei hilft Unternehmen dabei, einen angemessenen und lohnenden Reputationsschutz im Internet zu betreiben.

Kritische Berichterstattung und kritische Kommentare im Internet

Zum Reputationsschutz im Internet gehört die Überprüfung vorhandener kritischer Berichterstattung und kritischer Kommentare. Grundsätzlich ist es im Wege der Meinungsfreiheit und Pressefreiheit erlaubt, kritisch Bericht über ein Unternehmen zu erstatten und kritische Kommentare zu Produkten und Dienstleistungen anzubringen. Allerdings gelten diese Freiheitsrechte nicht uneingeschränkt. Leidet ein Unternehmen an kritischer Berichterstattung und kritischen Kommentaren, sollte rechtlich überprüft werden, ob diese sich im Bereich des Erlaubten bewegen. Beispielsweise dürfen auch im Wege einer kritischen Betrachtung eines Unternehmens keine unwahren Tatsachenbehauptungen aufgestellt werden. Darüber hinaus sind auch Meinungsäußerungen nur bis zur Grenze der Schmähkritik zulässig, welche überschritten ist, wenn die Meinungsäußerung nicht mehr einer sachlichen Diskussion dienlich ist, sondern sich in der Diffamierung einer Person oder eines Unternehmens erschöpft. Der Reputationsschutz sollte daher die Überprüfung kritischer Berichte und kritischer Kommentare beinhalten, ohne jedoch die genannten Freiheitsrechte übermäßig zu beschneiden.

Negative Bewertungen von Produkten und Dienstleistungen im Internet

Ein umfassender Reputationsschutz im Internet sollte auch die Überprüfung negativer Bewertungen hinsichtlich Produkten und Dienstleistungen des in Frage stehenden Unternehmens umfassen. Potenzielle Kunden achten sehr häufig darauf, wie Produkte und Dienstleistungen auf den einschlägigen Plattformen bisher bewertet wurden. Aber nicht nur dort, sondern auch in Foren und social media-Kanälen werden Bewertungen veröffentlicht, die Einfluss auf die Kaufentscheidung eines potenziellen Kunden ausüben können. Negative Bewertungen können nicht in jedem Fall gelöscht werden, allerdings ist auch hier im Einzelfall zu prüfen, inwieweit die negative Bewertung rechtlich zulässig ist. Unwahre Tatsachenbehauptungen genießen ebenso wenig rechtlichen Schutz wie Diffamierungen.

In unserer Beratungspraxis waren es bisher häufig Onlineshops und Ärzte, die unter negativen Bewertungen zu leiden hatten, aber auch Arbeitgeber werden zunehmend auf einschlägigen Plattformen von ihren (meist ehemaligen) Arbeitnehmern mit Bewertungen versehen. Reputationsschutz setzt auch hier an zwei Stellen gleichzeitig an: einerseits sollte überprüft werden, ob die negativen Bewertungen rechtlich zulässig sind, andererseits sollte aktiv das Bewerten durch zufriedene Kunden gefördert werden, um ein harmonisches Gesamtbild entstehen zu lassen. Denn nicht selten sind es die zufriedenen Kunden, Patienten oder Arbeitnehmer, die keinen Anlass sehen, überhaupt eine Bewertung zu verfassen.

Unsere Hilfestellung für Ihre Reputation im Internet

Gern können Sie unsere Kanzlei kontaktieren, um sich zum Thema Reputationsschutz im Internet zu informieren oder unsere Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Unser Schwerpunkt liegt auf dem IT-Recht, d.h. auf rechtliche Fragestellungen, die mit der Informationstechnologie und speziell dem Internet zusammenhängen. Reputationsschutz kann speziell auf einen Einzelfall rechtlich ausgeübt werden, beispielsweise durch unser Überprüfen eines negativen Kommentars, den Sie erhalten haben, oder aber als dauerhafte Aufgabe mit der Erarbeitung und Umsetzung strategischer Langzeitzielen. Auf Pauschallösungen kann im Bereich Reputationsschutz nicht zurückgegriffen werden, da sich jedes Unternehmen einer individuellen Situation im Internet gegenüber sieht. Gern können Sie uns unverbindlich kontaktieren und uns Ihre Situation schildern – wir melden uns mit einer Einschätzung hinsichtlich Ihres Reputationsschutzes zurück.

 

 

 

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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