Rechtsanwalt für Reputationsschutz?

Das Thema Reputationsschutz ist für viele Unternehmen zu einer Aufgabe mit hoher Priorität avanciert. Nicht zuletzt wegen der enormen Auswirkungen, die eine negative Reputation, insbesondere im Internet, nach sich ziehen kann. Im Internet kann bei entsprechender Recherche festgestellt werden, dass sich bereits viele „Agenturen“ und andere Anbieter auf den Service „Reputationsschutz“ eingespielt haben und diesen aktiv anbieten. Hier sollte jedoch überlegt werden, inwieweit Reputationsschutz tatsächlich schnell, effektiv und rechtlich sicher gewährleistet werden kann. Wir zeigen auf, welche Rolle ein Rechtsanwalt beim Reputationsschutz spielen kann und sollte. Falls Fragen offen bleiben, können Sie uns gern unverbindlich kontaktieren.

Reputationsschutz besteht aus Monitoring, Reaktion und Prävention

Bevor wir die Frage beantworten, inwieweit ein Rechtsanwalt für Reputationsschutz eingeschaltet werden sollte, möchten wir die wesentlichen Elemente des Reputationsmanagements, mit Schwerpunkt Internet, kurz vorstellen. Reputationsschutz sollte zunächst das Monitoring umfassen, sprich die Überwachung der Reputation des eigenen Unternehmens. Dies betrifft nicht nur den Unternehmensnamen, sondern auch die Dienstleistungen oder Produkte, die mit dem Unternehmen in der öffentlichen Wahrnehmung uneingeschränkt verbunden sind. Das Monitoring sollte insbesondere im Internet gewährleisten, dass das betroffene Unternehmen so schnell wie möglich von potenziell reputationsschädigenden Mitteilungen wie negative Bewertungen, kritische Berichterstattung oder shitstorms erfährt. Das Monitoring kann von speziellen Agenturen vorgenommen und von einem Rechtsanwalt juristisch begleitet werden. Der nächste Schritt ist die Reaktion im Reputationsmanagement. Sollte das Monitoring ein Problem zum Vorschein gebracht haben, welches potenziell reputationsschädigend ist, muss das Unternehmen schnellstmöglich reagieren. Eine Reaktion muss sich am Einzelfall messen. Geht es beispielsweise um eine negative Bewertung, die zu einem Produkt veröffentlicht worden ist, kann juristisch überprüft werden, ob die Bewertung sich im rechtlich Zulässigen bewegt oder nicht. Falls nicht, kann juristisch eine Löschung der negativen Bewertung angestrengt werden. Ähnliches gilt für Forenbeiträge oder Kommentaren in social media-Netzwerken. Die Prävention schließlich soll verhindern, dass die Reputation in Zukunft überhaupt leiden muss, sprich unternehmensinterne Verbesserungen sollten angestrengt und auch die Kommunikation nach außen optimiert werden. Nichts zuletzt gehört zur Prävention auch, die zufriedenen Kunden und Partner dazu zu animieren, positive Bewertungen und Kommentare zu veröffentlichen. Oft sind es die Zufriedenen, die schweigen, und die Unzufriedenen, die sich mit ihrem Anliegen in die Öffentlichkeit drängen.

Rechtsanwalt mit Schwerpunkt IT-Recht

Für den Reputationsschutz, der sich heutzutage maßgeblich im Internet abspielt, sollte ein Rechtsanwalt eingeschaltet werden, der über Erfahrungen im IT-Recht verfügt. IT-Recht bezeichnet den Schwerpunkt eines Rechtsanwalts, der sich juristisch mit Fallkonstellationen auseinandersetzt, die Informationstechnologie, speziell Internet zum Gegenstand haben. Dazu gehören u.a. die Rechtsgebiete Datenschutzrecht, Telekommunikationsrecht, Telemedienrecht, Persönlichkeitsrecht, Markenrecht und Wettbewerbsrecht. Für den Reputationsschutz über einen Rechtsanwalt wird insbesondere auch die Abgrenzung von unwahrer Tatsachenbehauptung zu freier Meinungsäußerung (Kommentare, Bewertungen etc.) eine wichtige Rolle spielen, für Einzelpersonen hingegen das Persönlichkeitsrecht.

Welche Handlungen kann ein Rechtsanwalt für den Reputationsschutz vornehmen?

Um den Reputationsschutz eines Unternehmens juristisch zu begleiten und gegebenenfalls im akuten Bedarfsfall schnell und sachgerecht umzusetzen, stehen dem Rechtsanwalt verschiedene Mittel zur Verfügung. Zunächst ist der Rechtsanwalt in der Lage, außergerichtlich Lösungen für die Problemstellung zu entwickeln und umzusetzen. Dazu zählen anwaltliche Schreiben an die jeweilige Gegenseite, wie beispielsweise die anwaltliche Aufforderung, einen rechtswidrigen Kommentar zu entfernen. Auch die Erörterung von Rechtsfragen rund um den konkreten Einzelfall im Reputationsschutz sind Teil des Tätigkeitsgebiets eines Rechtsanwalt, wie etwa die Abschätzung der Erfolgsaussichten einer möglichen Klage. Sollten außergerichtliche Mittel dem Reputationsschutz nicht genügen, wird der Rechtsanwalt gerichtliche Wege prüfen und gegebenenfalls umsetzen, wie beispielsweise den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung oder die Erhebung einer Klage.

Kanzlei für Reputationsschutz

Unsere Kanzlei ist auf das IT-Recht spezialisiert und daher ideale Ansprechpartnerin in Fragen rund um den Reputationsschutz im Internet. Unsere Mandanten haben uns bereits vielfach damit beauftragt, gegen rechtswidrige Bewertungen ihrer Dienstleistungen und Produkte vorzugehen, aber auch markenschädigende Äußerungen und rufbeeinträchtigende Berichterstattung, wenn möglich, abzuwehren. Gern unterstützen wir unsere Mandanten im Wege des Reputationsschutzes sowohl beim Monitoring, bei der Reaktion, als auch bei der Prävention. Uns können Sie Ihr spezielles Anliegen unverbindlich mitteilen und unsere Ersteinschätzung einholen. Gern helfen wir Ihnen weiter.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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