Schreiben der Kanzlei Daniel Sebastian (Filesharing)

Immer noch kein Ende der Abmahnwellen in Deutschland in Sicht –wieder einmal tritt die Kanzlei Daniel Sebastian in „Aktion“ und verschickt für ein Werk von der Band “Scooter“ Abmahnungen. Es handelt sich um die Rechte am Lied “Army of hardcore”. Wie jedes Mal wird die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und zusätzlich eine Zahlung, welche in diesem Fall in Höhe von 680,- EUR. ausfällt, gefordert. Aufgrund häufig aufkommender Fragen wie z.B.: „Wie kann solch eine Abmahnung entstehen?“, „Was genau wird abgemahnt und Wer ist dafür verantwortlich?“, wenden sich unsere Mandanten in vollstem Vertrauen an uns. Für jeden Betroffenen beantworten wir allgemein diese Fragen eine nach der anderen – sollte noch irgendetwas unklar geblieben sein, stehen wir Ihnen gerne  kostenlos telefonisch zur Verfügung.

Abmahnung für urheberrechtlich geschützte Werke

Da sie die Urheber oder Inhaber von Nutzungsrechten vertreten, sind Rechtsanwälte wie Daniel Sebastian speziell darauf ausgelegt, Verstöße gegen das Urheberrecht abzumahnen. Im Fokus steht hierbei meist das Filesharing. Beim Filesharing, also bei der Nutzung von Tauschbörsen, lädt man urheberrechtlich geschützte Mediendateien wie Filme, Musik und Bilder herunter und stellt diese Dateien gleichzeitig anderen Nutzern zur Verfügung. Sollten vorher keine Nutzungsrechte erlangt worden sein, sind diese Handlungen urheberrechtlich nicht zulässig – was durch die Bank weg bei allen Tauschbörsen der Fall ist. Aufgrund des immer höheren medialen Interesses am Filesharing kann man sich nicht mehr darauf berufen, in Unkenntnis gewesen zu sein- beauftragte Kanzleien, wie in diesem Fall verschicken Post an die Nutzer, welche beim Filesharing urheberrechtlich geschützte Dateien austauschen und verbreiten. Unter anderem arbeiten solche Kanzleien für die Urheber der Medien Dateien wie beispielsweise für den Musiker Scooter. Bei ihrem Vorgehen kooperieren die Kanzleien und die Rechteinhaber mit Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, in den Tauschbörsen die IP-Adressen der Verbreiter und Downloader aufzunehmen. Im letzten Schritt wird einen Richterbeschluss der richtige Name zur IP-Adresse vom Provider herausgegeben und die Abmahnung kann folgen.

In der Abmahnszene ein bekanntes Gesicht- Daniel Sebastian

rechtsanwalt daniel sebastianAber wer steckt eigentlich hinter dieser abmahnenden Kanzlei? Betrachtet man die Website der Kanzlei, findet man Informationen zum besagten Rechtsanwalt, welcher wie er selbst angibt seinen Tätigkeitsschwerpunkt im Urheber-, Zivil- und Medienrecht hat. Speziell im Bereich des Urheberrechts biete er seinen Mandanten Hilfe an, um deren Leistungsschutz- und Urheberrechte durchzusetzen und offeriert hierbei die Zusammenarbeit mit sog. „Anti-Piracy-Lösungen“- das sind die bereits erwähnten Firmen, welche die IP-Adressen der Urheberrechtsverletzer sammelt. Auch wenn sich viele Mandanten fragen, ob die Arbeit eines solches „Abmahnanwalts“ nicht legal oder sogar „Abzocke“ ist, bewegt sich die Durchführung der Tätigkeit von Daniel Sebastian im rechtlichen Rahmen, der vom deutschen Recht vorgesehen ist. Ebenfalls kann man seitens des Anwalts definitiv nicht von „Abzocke“ sprechen. Zwar fühlen sich viele Betroffene ungerecht behandelt und sogar hinters Licht geführt, aber im deutschen Urheberrecht ist klar gesagt, dass die Verbreitung von Werken ausschließlich dem Urheber zusteht und nur von Dritten erfolgen darf, wenn die Nutzungsrechte im Vorfeld zugesagt wurden. Es lässt sich also sagen, dass die Kanzlei Daniel Sebastian den Rechteinhabern bei der Durchsetzung ihrer Rechte in Form der Abmahnungen „behilflich“ ist- sei es dahingestellt, ob das Empfinden eines Anwalts für Gerechtigkeit dem entgegen stehen müsste oder es moralisch wertbar ist. Dadurch, dass „Abmahnanwälte“ ihren Lebensunterhalt damit verdienen, täglich immens viele Abmahnungen maschinell zu versenden, sprechen viele Betroffene von einer „Abzocke“, da sich eine eigene „Industrie“ durch solche Verfahren gebildet hat, was eine Tatsache ist. Hierbei hat der Gesetzgeber dafür Sorge zu tragen, dies zu unterbinden oder die geforderten Summen in den Abmahnungen so zu verringern, dass es nicht mehr lukrativ genug ist, eine Anwaltskanzlei darauf auszurichten.

Was tun, wenn Ich eine Abmahnung erhalten habe?

Ist der Fall eingetreten, dass Sie eine Abmahnung von der Kanzlei Daniel Sebastian bekommen haben, beachten Sie bitte folgende Ratschläge unsererseits:

NICHT! Die mitgeschickte Unterlassungserklärung unterschreiben!

Tun Sie dies, erklären Sie sich lebenslänglich dazu bereit, bei einem erneuten Verstoß gegen die Urheberrechte eine sehr hohe, meist vierstellige, Geldstrafe zu zahlen. Hierbei sind selbst dem  besten Anwalt die Hände gebunden.

Suchen Sie sich Beratung bei einem spezialisierten Anwalt!

Dieser soll die Unterlassungserklärung zu ihren Gunsten ändern, also modifizieren.

Keine voreiligen Zahlungen vornehmen!

Bewahren Sie die Ruhe und denken darüber nach, ob nicht eine andere Person aus Ihrem Haushalt für die Rechtsverletzung verantwortlich sein kann. Fragen Sie sich auch, ob eventuell ihr W-Lan nicht verschlüsselt gewesen ist, was Dritten die Tür zu Ihrem Internetzugang geöffnet haben könnte. Da die Rechtsverletzung über Ihren Internetanschluss begangen wurde, müssen Sie leider auch dafür haften- hierbei bleibt außer Betracht, ob Sie es gewesen sind oder nicht. Dies nennt man „Störerhaftung“.

Haben Sie eine Abmahnung von der Kanzlei Daniel Sebastian erhalten, rufen Sie uns gerne kostenlos an, denn wir haben schon viele Mandanten gegen diese Kanzlei verteidigt und haben Erfahrung aus über 6000 Abmahnfällen.

 

 

Lohnt sich die Einschaltung eines Anwaltes zur Abwehr einer Abmahnung wegen Filesharing?

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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