Rechtsanwalt nach Phishing einschalten!


Rechtsanwalt mit Erfahrung in Phishing-Fällen

rechtsanwalt phishingIn den vergangenen Monaten haben wir eine Vielzahl von Phishing-Mandaten bearbeitet. Meistens lief es so, dass uns Betroffene angerufen haben, kurz nachdem sie “merkwürdige” Abbuchungen auf ihren Onlinekonten feststellten. Die Betroffenen einer Phishing-Attacke wenden sich oft zunächst an die eigene Bank, wobei dies rechtlich und tatsächlich gesehen manchmal nicht das Klügste ist. Banken sind auf diese Art von Phishing-Fällen nämlich auch spezialisiert – dort sitzt auch ein Rechtsanwalt, der sich genau mit “sowas” auskennt. Für die Bank geht es nämlich darum zu verhindern, für den Schaden aufzukommen, den der Hacker auf Ihrem Konto hinterlassen hat. Die Bank stellt den Phishing-Opfern deshalb auch sehr viele Fragen, wenn sowas passiert. Beispielsweise soll der Kunde dann genau aufschreiben, wie sein Computer gesichert ist (Antivirensoftware, Firewall), ob er sich beim Onlinebanking an die AGB gehalten hat, ob er das TAN-Verfahren auch fachgerecht eingesetzt hat etc.

Einige unserer Mandanten haben daher klugerweise zunächst oder zumindest zeitgleich mit der Kontaktaufnahme zur Bank auch uns kontaktiert. So konnten wir von Anfang an den Fall umfänglich bearbeiten. Andere haben uns erst kontaktiert, als die Bank sich vollends quer gestellt hat, was die Erstattung des Schadens anbelangt. Dann habe ich als Rechtsanwalt die Bank klar aufgefordert, die Summe zu erstatten – geschah dies nicht, haben wir eine Klage eingereicht.

Wir haben Fälle des Phishing bearbeitet, in denen unseren Mandanten zwischen 10.000 bis zu 40.000 Euro durch Hacker abhanden gekommen sind. Gern helfen wir auch Ihnen, wieder an Ihr Geld zu kommen.

Rechtsprechung beachten

Ein guter Rechtsanwalt für Phishing-Fälle muss sich auch mit der laufenden Rechtsprechung auseinandersetzen. Denn es landen immer mehr Phishing-Fälle auch vor den Gerichten, weil einige Banken nicht haften möchten und sich lieber verklagen lassen, anstatt gleich zu zahlen. Auch für die Bank geht es jedes Mal um eine Menge Geld. Die Rechtsprechung zum Phishing haben wir in einem gesonderten Blogbeitrag dargestellt:

https://www.recht-freundlich.de/phishing-online-banking/phishing-rechtsprechung-urteil

Für einen Rechtsanwalt kommt es in Fällen eines Phishing-Angriffs sehr darauf an zu wissen, wie welches Gericht entscheidet. In der Rechtsprechung ist immer wieder Thema, wer die Beweislast für gewisse Umstände trägt. Die Bank stellt sich vor Gericht meist auf den Standpunkt, dass der Kunde ja die Überweisung selbst getätigt hat, dabei zwar gehackt wurde, dafür könne die Bank aber nichts. Als Rechtsanwalt greift man genau solche Behauptungen an und zeigt klar auf, dass die Verantwortlichkeit so einfach nicht auf den Kunden abgewälzt werden kann. Oder die Bank führt an, dass der Kunde grob fahrlässig seine PIN- und TAN-Codes verloren oder zumindest für Hacker einsehbar hinterlassen hat. Ein guter Rechtsanwalt setzt sich genau mit der Frage auseinander, wen die Schuld nach einer Phishing-Attacke trifft und wie das Geld zurückgeholt werden kann.

Einige Fragen müssen sich die Banken vor Gericht nämlich vom Rechtsanwalt des Phishing-Opfers gefallen lassen: War das von der Bank empfohlene TAN-System wirklich sicher? Wurde der Kunde als Vertragspartner der Bank laufend über aktuelle Phishing-Wellen informiert? Musste die Bank bei Überweisungen in fünfstelliger Eurohöhe nach “Litauen” nicht stutzig werden? Wieso hat die Bank den Kunden nach solch merkwürdigen Überweisungen nicht umgehend informiert, dass etwas vielleicht nicht stimmt?

In unserem jüngsten Fall konnten wir vor dem LG Oldenburg für unsere Mandantschaft über 10.000 Euro von der Bank zurückverlangen:

https://www.recht-freundlich.de/phishing-online-banking/phishing-urteil-lg-oldenburg-15-01-2016-az-8-o-14547

Und Sat1 berichtet über einen unserer laufenden Phishing-Prozesse:
https://www.recht-freundlich.de/phishing-online-banking/sat1-beitrag-mit-rechtsanwalt-thomas-feil

Unser Angebot für Phishing-Opfer

Nachdem das Onlinekonto durch Phishing gehackt wurde, ist das Geld weg. Damit muss sich aber zunächst niemand zufrieden geben. Ein Rechtsanwalt für IT-Recht mit Erfahrung in Phishing-Fällen kann Ihnen dabei helfen, sich gegen die Bank durchzusetzen. Die Fälle liegen meist sehr unterschiedlich, sodass eine Pauschalaussage über die Erfolgsaussichten einer Klage nicht getroffen werden kann. Allerdings erleben wir immer wieder, dass Banken nach der Einschaltung eines Rechtsanwalts durchaus gesprächsbereiter sind als vorher. Auch sollte überlegt werden, ob man via Rechtsanwalt eine Strafanzeige gegen Unbekannt stellt – es kann sein, dass die Täter gefasst werden. Zumindest ist es ein Versuch wert und kann verhindern, dass ähnliches erneut passiert.

Unsere Kanzlei können Sie gern zunächst unverbindlich kontaktieren. Schildern Sie uns per E-Mail oder am Telefon Ihren Fall des Phishing und wir teilen Ihnen gern mit, was wir für Sie tun können. Wir werden erst auf ausdrücklichen Wunsch Ihrerseits kostenpflichtig für Sie tätig.

Ihr Rechtsanwalt Thomas Feil.

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Unsere weiteren News und Berichte über Phishing

10 Kommentare zu “Rechtsanwalt nach Phishing einschalten!
  • 13. Januar 2021 um 12:57 Uhr
    Elke Heide says:

    Sehr geehrter Herr Feil,

    am 30.12.2020 erhielt ich einen Anruf von einem “mutmaßlichen Sicherheitsbeauftragten” der PSD-Bank bei Der ich Kunde bin. Als Absendertelefonnummer wurden mir die “gefälschten” Kontaktdaten der PSD-Bank angezeigt. Der MA gab an, dass er vom Sicherheitsmanagement der Bank ist und ich sollte kooperativ sein, da mein ganzes Konto im Augenblick vom Ausland leer geräumt wird.

    Dann kam mein Fehler und ich glich mit Ihm eine TAN ab die mir auf das Handy geschickt wurden, legt zwischendurch auch auf und bekam sofort wieder den Anruf. Letztendlich wurden 2 Buchungen in einer Größenordnung von 4.000 Euro getätigt.

    Ich bin am selben Abend noch zu Polizei (Anzeige wurde erstellt) und der Falls wurde an die Kriminalpolizei weiter gegeben. Mit der Bank nahm ich am Sonntag noch Kontakt auf um zu versuchen ob noch was zu retten ist. Dies ist nach jetzigem Stand fast ausgeschlossen. Die PSD-Bank hat bereits am Sonntag den Betrugsfall an die Commerzbank gemeldet. Der eine Zahlungsempfänger ist bei der Commerzbank in München, der andere bei der Commerzbank in Görlitz.

    Ich gehe jetzt davon aus, dass ich hier alleine hafte, da ich eine TAN rausgegeben habe. Von der Bank habe ich noch nichts gehört, nur dass Sie eine Versicherung haben die aber nicht in allen Fällen zahlt.

    Meine Fragen:
    1. Können Sie in so einem Fall auch bundesweit vertreten oder macht es bei dieser Entfernung keinen Sinn?
    2. Macht es überhaupt Sinn, dass ich mich anwaltlich vertreten lasse, da zumindest Teile auch mein persönliche Dummheit waren?

    3. Ich wäre Ihnen für eine kurze Einschätzung sehr dankbar ob Sie überhaupt eine Erfolgsaussicht sehen.

    Bei Fragen, gern per Mail oder unter den Ihnen bekannten Daten.

    • 13. Januar 2021 um 14:18 Uhr

      Sehr geehrte Frau Heide,

      bei der rechtlichen Begleitung von betroffenen Bankkunden sind wir bundesweit tätig. s ist nach unserer Erfahrung möglich, ohne Probleme auch über die Entfernung hinweg Sie rechtlich zu begleiten und beraten.

      Ich schlage vor, dass wir uns Ihren Fall näher anschauen. Sie erhalten von mir gleich eine E-Mail.

      Viele Grüße
      Thomas Feil

  • 8. Januar 2021 um 08:52 Uhr
    Wolgang Eiker says:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    
ich möchte Unterstützung in einem Bank Betrug anfragen. Ich bin wahrscheinlich einem phishing auf dem Leim gegangen. Mit einer Überweisung, die ich nicht gemacht habe wurde Geld von meinem Konto auf ein mir nicht bekanntes Konto überwiesen. Die Beschreibung von dieser Betrugsmethode habe ich jetzt auf der homepage der Berliner Volksbank gefunden.
    Ich habe Anzeige bei der Polizei erstattet und der Betrugsabteilung bei der Berliner Volksbank gemeldet. Die erste Rückmeldung der Bank war, dass sie keinen Hinweis sehen dass ich nicht doch die Überweisung selber gemacht hätte und danach mein Konto selbst gesperrt hätte. Aus dem Verlauf der Chronik des Internetbrowsers kann man sehen, dass ich auf der offiziellen Webseite der Bank war, die dann während des Einlog Vorgangs kompromitiert wurde, ich sehe deshalb kein nachlässiges Verhalten auf meiner Seite, sondern die Seite der Bank als unsicher, sodass deren Versicherung den Schaden übernehmen müsste. Ich habe das Gefühl, dass die Bank mich erstmal nur abwimmeln will… Ist das ein Gebiet auf dem Sie Erfahrung haben und sehen Sie Chancen, dass die Bank dafür doch eintreten muss und mit welchem Kostenrahmen muss ich bei Ihrer Unterstützung rechnen?
 
    Danke im Voraus für Ihre kurze Einschätzung,

    • 8. Januar 2021 um 08:59 Uhr

      Hallo Herr Eiker,

      ich habe gerade eine Mail an Sie geschrieben.

      Viele Grüße
      Thomas Feil

  • 14. Dezember 2020 um 08:45 Uhr
    Otto k. says:

    Hallo, meine Frau und ich sind auch Betroffene. Angeblich Eingabe-bzw. Systemfehler und Konten sind leer. Was kann man machen?
    Mit freundlichen Grüßen

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