Post von der Staatsanwaltschaft wegen Kauf von Microsoft-Produkten?

Falls Sie aktuell ein Schreiben der Staatsanwaltschaft erhalten haben, in welchem Sie zur Stellungnahme hinsichtlich eines in der Vergangenheit liegenden Kaufs von Microsoftprodukten (Windows und Office) aufgefordert werden, können Sie uns gern kontaktieren. Schicken Sie uns das Schreiben der Staatsanwaltschaft, sowie einige Sachverhaltsinformationen per E-Mail und wir melden uns bei Ihnen mit unserer kostenfreien Ersteinschätzung der Situation zurück. Unsere Kanzlei ist auf das IT-Recht spezialisiert und hat bereits eine Vielzahl von Abmahnungen, die von oder wegen Microsoft ausgesprochen worden sind bearbeitet und steht Ihnen auch in einem strafrechtlichen Verfahren rechtsberatend zur Verfügung.

Wie kommt die Staatsanwaltschaft auf die Idee, Käufer von Microsoftprodukten anzuschreiben?

Wer offizielle Micosoftprodukte oder Lizenzen hierfür erworben hat, wird wohl keine Post von der Staatsanwaltschaft erhalten. Es geht vielmehr um jene Fälle, in denen Verkäufer in rechtswidriger Weise Microsoftprodukte beispielsweise auf eBay veräußert haben. Teilweise werden die Lizenzen dort für Preise von weit unter 80% des Originalpreises angeboten – und eben von Käufern ersteigert. Bereits hier kann sich für die Staatsanwaltschaft ein Verdacht auf Geldwäsche, Urheberrechtsverletzung oder Hehlerei erhärten. Es handelt sich nämlich nicht immer um Originale, die dort versteigert werden, sondern um teilweise “gecrackte” Ware oder rechtswidrig importierte Produkte. Für viele Käufer ist überraschend, dass sie selbst Gegenstand staatsanwaltlicher Ermittlungen werden können, und nicht nur der Verkäufer.

In den uns vorliegenden Fällen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen gefälschter Software und den damit verbundenen Lizenzkeys hinsichtlich Microsoft Windows und Microsoft Office. Interessant ist hierbei, dass das Kaufdatum in den uns vorliegenden Fällen mehrere Jahre zurückliegt. Manche betroffene Käufer erinnern sich nicht einmal mehr an den Kauf und erst Recht nicht daran, gewusst zu haben, dass es sich um Hehlerware oder ähnliches handelte.

Wie sollten Betroffene reagieren?

Zunächst einmal sollten Käufer solcher Microsoftprodukte nicht in Panik geraten. Wenden Sie sich an einen spezialisierten Rechtsanwalt und schildern sie diesem Ihren Fall. Achten Sie darauf, dass Ihnen eine kostenfreie Erstberatung angeboten wird. Dies ist nicht unbednigt üblich, sondern wird nur von wenigen Kanzleien im Bereich IT-Recht angeboten. Es geht jedoch darum zu klären, ob eine kostenpflichtige Beauftragung eines Anwalts in Ihrem Fall überhaupt sinnvoll ist.

Unsere Kanzlei bietet Ihnen eine kostenfreie Erstberatung an. Schicken Sie uns das Schreiben der Staatsanwaltschaft gern per Mail zu und teilen Sie uns Informationen zum Vorgang mit. Wir melden uns bei Ihnen mit einer Ersteinschätzung zurück. Falls es rechtlich sinnvoll ist, stehen wir Ihnen gern auch bei der weiteren Bearbeitung des Falls zur Seite.

 

 

 

 

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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