Fragen und Antworten zum Markenrecht

Lesezeit: ca. 2 Minuten

Braucht ein Unternehmen Markenrecht?

Ja, denn sollten innovative Kennzeichen für die Produkte und Dienstleistungen kreiert worden sein, lohnt es sich, diese im Wege des gewerblichen Rechtsschutz zu schützen. Markenschutz ist hier der gehbare Weg, der zum Ziel führt: sollte ein Dritter eine Markenrechtsverletzung durchführen, kann dieser effektiv begegnet werden. Eine Abmahnung kann erteilt werden, notfalls die gerichtliche Auseinandersetzung gesucht werden. Jedenfalls verzichtet kein “Topunternehmen” auf eine Markenanmeldung, und das völlig zu Recht. Auf Ebay und Amazon lauern Billigimitate und Fälschungen, die den guten Ruf des eigenen Unternehmens gefährden. Man schützt nicht nur die eigene , sondern vor allem auch die und ihr Vertrauen in die Marke.

Kann man Orte als Marke eintragen?

Die geographische Herkunftsangabe ist durchaus markenrechtlich eintragungsfähig – hier berichteten wir bereits. Besonders in heutiger Zeit, in denen viele das Gefühl haben, nur noch “öde Massenware” kaufen zu können, lohnt es sich besonders, die eigene Herkunft auch als Marketinginstrument einzusetzen. Viele Unternehmen tun dies bereits, und ihre Produkte sind schon so alltäglich geworden, dass die geographische Herkunftsangabe im Produktnamen gar nicht mehr auffällt: Champagner ist ein gutes Beispiel dafür.

Reicht DPMA Anmeldung aus? Was ist mit dem ?

Ob ein “nur” deutschlandweiter Schutz Ihrer Marke ausreicht, hängt wesentlich von dem Marksegment ab, das Sie anvisieren – sollten Sie sich zumindest offenhalten, auch den EU-Raum zu bedienen, empfiehlt sich eine Gemeinschaftsmarke sicherlich. Denn hier sind die Kosten relativ gering dafür, dass in allen Mitgliedsstaaten der EU die Schutzwirkung entfacht wird. Große Unternehmen und auch immer mehr Unternehmen tendieren zur EU-Marke, überwiegend aufgrund des großen Wirkungsradius’. Sollten Sie weitere Fragen zum Kosten- und Nutzenverhältnis der Gemeinschaftsmarke haben, wenden Sie sich gerne an uns und sprechen Sie mit einem Markenanwalt.

Verjährung im Markenrecht?

Markenrechtliche Ansprüche verjähren in den regelmäßigen Verjährungsfristen des BGB.

Der eigene Name – markenrechtlich eintragen lassen?

Selbstverständlich können Sie auch Ihren eigenen Namen als Wortmarke eintragen lassen, oder gar Ihren Künstlernamen markenrechtlich schützen lassen.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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