Wie Sie eine Kununu-Bewertung löschen können!

Lesezeit: ca. 10 Minuten

Sie haben als Arbeitgeber eine schlechte Bewertung auf Kununu und möchten diese entfernen lassen? Unsere Kanzlei ist spezialisiert auf den Umgang mit negativen Bewertungen und die Löschung dieser und betreut Mandanten bundesweit. Alle entscheidenden Informationen, die für Sie zum Erhalt ihrer Reputation im Internet von Belang sind, finden sich in diesem Beitrag.

Über Kununu als Arbeitgeberbewertungsportal

Unter den Bewertungsportalen über Arbeitgeber ist Kununu das marktführende. Mit 3,6 Millionen Bewertungen zu über 900.000 Arbeitgebern gewinnt es auf dem Arbeitsmarkt stetig an Bedeutung. Aktuelle Studien zeigen, dass mittlerweile rund 84 Prozenten der Interessenten, die sich Bewertungen auf Portalen wie Kununu durchlesen, sich schon einmal in einer Entscheidung dadurch beeinflusst haben lassen.

Kununus Bewertungssystem

Auch wenn eine einzelne negative Bewertung noch kein Beinbruch ist und oft sogar für ein authentischeres Gesamtbild sorgt, sind gehäufte schlechte Bewertungen oder extreme Negativausschläge nicht zu unterschätzen.

Auf Kununu lässt sich schnell ein Eindruck über alle entscheidenden Fassetten eines Unternehmens und dessen Arbeitsalltag gewinnen. Bewertet werden können Kategorien wie Arbeitsatmosphäre, Vorgesetztenverhalten und Arbeitsbedingungen, sowie Karriereaspekte wie Gleichberechtigung, Gehalt und Sozialleistungen und Weiterbildung.

Des Weiteren werden zusätzliche Vorteile wie flexible Arbeitszeiten oder Kinderbetreuung aufgeführt und natürlich ist auch die allgemeine durchschnittliche Reputation des Unternehmens bei Mitarbeitern, Bewerbern und Azubis im Kununu-Profil ersichtlich.

Ohne Probleme kann jeder Arbeitnehmer oder Arbeitsuchende einen kostenlosen Account bei Kununu erstellen. Jedoch muss die E-Mail-Adresse gültig sein, es darf keine sogenannte Trashmail-Adresse sein.

Auf diese Weise versucht Kununu die Anzahl der Fake-Bewertungen zu minimieren. Pro Arbeitgeber können zwei Bewertungen abgegeben werden, einmal für den Bewerbungsprozess und für das Arbeitsverhältnis selbst. Jede Kategorie wird mit einem Sterne-System bewertet, woraus sich am Ende eine Gesamtbewertung des Arbeitnehmers für das Unternehmen als Arbeitgeber ergibt.

Zusätzlich können genauere Ausführungen, Erfahrungsberichte und Verbesserungsvorschläge hinzugefügt werden. Alle Bewertungen erfolgen anonym, um die Arbeitnehmer vor potenziellen Repressionen zu schützen.

Hat eine Firma den Reputationsmanager von Kununu gekauft, wird sie 24 Stunden nach dem Hochladen einer neuen Bewertung über diese informiert. Ohne Reputationsmanager erhält der Arbeitgeber keine Benachrichtigung.

Um seine Geschäftsidee zu wahren und Arbeitgeber und ihren Ruf zu schützen, verfügt Kununu über eigene Richtlinien, die zu fairen und wahrheitsgetreuen Bewertungen beitragen sollen. Es gibt bestimmte Filter für beispielsweise Schimpfwörter, die die Zahl der unangebrachten Kommentare reduzieren soll. Trotz ihrer eigenen Präventionsvorgänge ist es in einigen Fällen notwendig im Nachhinein gegen negative Bewertungen vorzugehen.

Kununu selbst versucht den Spagat zu halten, zwischen einem fairen und wahrheitsgetreuen Umgang und dem Angebot für Arbeitnehmer, Bewerber und Interessenten sich offen und anonym über Arbeitsgeber austauschen zu können. Generell setzen sich Bewertungsportale in der Regel jedoch juristisch eher dafür ein, dass für die Bewertungen keine zu engen Grenzen geschaffen werden.

Bewertungen können nicht grundsätzlich unterbunden werden

Immer wieder fragten Mandanten in der Vergangenheit an, ob nicht eine generelle Löschung des Firmenprofils vorgenommen werden könne. Ein solches Profil kann sowohl vom Unternehmen selbst als auch von anonymen Dritten erstellt werden. Die einzige Voraussetzung dafür ist die Richtigkeit der Firmendaten.

Viele Firmen nutzen ihr Profil, um sich positiv darzustellen („Employer Branding“). Aber nicht alle stehen dem Portal positiv gegenüber. Eine vollständige Löschung des Profils ist jedoch grundsätzlich nicht möglich, wie mehrere Entscheidungen aus den vergangenen zehn Jahren zeigten. Beispielsweise entschied der Bundesgerichtshof in einem Urteil vom 23.06.2009, dass es prinzipiell erlaubt ist, Personen und Unternehmen, die in der Öffentlichkeit stehen auch öffentlich zu bewerten („Spickmich“-Urteil vom 23.06.2009 – VI ZR 196/18 und Urteil vom 23.09.2014 – VI ZR 358/13).

Stattdessen muss es zu einer Abwägung im konkreten Einzelfall kommen. Dabei ist einerseits das allgemeine Persönlichkeitsrecht zu beachten, andererseits aber auch das Recht auf freie Meinungsäußerung, was beides Grundrechte sind. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht steht nicht nur Einzelpersonen, sondern grundsätzlich auch Unternehmen zu.

Löschung aufgrund von Verstoß gegen Richtlinien und das Gesetz

Ein Anspruch auf Löschung ist vorhanden, wenn Bewertungen gegen die von Kununu definierten Richtlinien bzw. die Kununu-AGB oder gegen das Gesetz verstoßen. Die Kununu-Richtlinien versuchen die Qualität der Kommentare als konstruktive Bewertung zu sichern.

Verboten laut dieser Richtlinien sind unter anderem:

  • fehlerhafte Informationen bezüglich des Arbeitsgebers, etwa Namensverwechslungen
  • Bewertungen durch „Fake-Accounts“, sprich Personen, die keine Arbeitnehmer bzw. Bewerber waren oder sind
  • Mehrfachbewertungen
  • Produktbewertungen
  • Links auf externe Inhalte
  • unwahre oder unsachliche Inhalte über den Arbeitgeber oder seine Arbeitnehmer
  • Veröffentlichung firmeninterner Informationen
  • Sowie die namentliche Benennung von Personen oder auch die Identifizierbarkeit von Personen anhand anderer konkret persönlicher Angaben.

Einerseits kann ein Anspruch auf Löschung mithilfe der Kununu-AGB geltend gemacht werden, gleichzeitig kann auch ein Verstoß gegen gesetzliche Vorgaben, besonders die bereits erwähnte Verletzung des Persönlichkeitsrechts, als Grund für die Löschung angeführt werden.

Abgesehen von einigen Maßnahmen zur Sicherstellung seiner Seriosität, wie Filter für Trashmail-Adressen bei der Registrierung oder für Schimpfwörter in Bewertungen, führt Kununu keine manuelle Bewertungskontrolle durch.

Personell wäre dies sicherlich aufgrund der Menge der Bewertungen auch nicht im Rahmen des Möglichen, dennoch bleibt generell unklar, wie kritisch und objektiv Kununu gemeldete Bewertungen überprüft. Das Geschäftsmodell des Bewertungsportals erweckt den Anschein, dass grundsätzlich kein großes Interesse daran besteht, viele Bewertungen nach einem strengen Maßstab wieder auszusortieren.

Negative Bewertung erhalten – und jetzt?

Bekommt ein Arbeitgeber eine negative Bewertung bei Kununu, ist es im ersten Schritt ratsam, die Bewertung einzuordnen und zu überlegen, ob die Bewertung im Grunde berechtigt ist oder aber einen „Angriff“ auf den Arbeitgeber bzw. das Unternehmen darstellt.

Negative Bewertungen, die subjektiv und sachlich formuliert sind, gegen keine der Richtlinien verstoßen oder gesetzeswidrig sind, können nicht entfernt werden. In diesen Fällen empfiehlt es sich daher, von der Antwortfunktion auf Kununu Gebrauch zu machen. Arbeitgeber können die Bewertungen ihrer Person nicht nur einsehen, sondern diese auch öffentlich kommentieren – eine Option, die zwar sehr naheliegend  und sinnvoll erscheint, jedoch bislang nur von wenigen Arbeitgebern genutzt wird.

Ein solcher Kommentar sollte niemals aggressiv oder gar beleidigend sein. Auch eine standardartige Reaktion, wie etwa „Vielen Dank für Ihre Bewertung, wir bemühen uns um Besserung!“ ist meist nicht mehr ausreichend. Stattdessen sollte eine die Kritik ernstnehmende, sachliche, auf Fakten basierende, sowie zum weiteren Gespräch auffordernde Antwort erfolgen. Für viele potenzielle Arbeitnehmer kann dies sehr aufschlussreich sein.

Neben den Bewertungen selbst hat auch die augenscheinliche Fähigkeit eines Arbeitgebers, auf angemessene Weise mit Kritik umzugehen, eine große Relevanz. Es empfiehlt sich des Weiteren eine konkrete Möglichkeit zur Kontaktaufnahme, wie eine Mail-Adresse zu hinterlassen, um zu zeige, dass einem als Arbeitgeber eine weitere Kommunikation über die Kritikpunkte am Herzen liegt.

Handelt es sich bei der negativen Bewertung jedoch um einen unzulässigen Beitrag kann gegen Kununu oder auch gegen den Verfasser vorgegangen werden.

Arbeitgeber können unsere Kanzlei unverbindlich kontaktieren und eine Einschätzung ihres speziellen Einzelfalls anfragen, ohne dass dabei Kosten entstehen.

Eine zeitliche Begrenzung gibt es dafür von Seiten Kununus nicht. Natürlich sollte es im Interesse des Unternehmers liegen schnellstmöglich gegen eine negative Bewertung gegen ihn vorzugehen, sprich darauf zu antworten oder sie löschen zu lassen.

Hat ein Arbeitgeber also erst zu einem späteren Zeitpunkt die Bewertung bemerkt, ist dies erstmal keine Einschränkung der möglichen Löschung. Nur juristisch gesehen spielt die in der Regel bei drei Jahren ab Kenntnisnahme der Rechtsverletzung liegende Verjährungsfrist eine Rolle.

Selbstverständlich kann jeder bewertete Unternehmer selbst entscheiden, ob ein Anwalt beauftragt werden soll oder nicht. Je nachdem, wie heikel die Situation für das Unternehmen ist, können unterschiedliche Ansätze empfehlenswert sein.

Wenn das betroffene Unternehmen beispielsweise bereits ein schlechtes Image zu haben scheint und  tendenziell eher wenige Bewerbungen eingehen, sollte bei einer negativen Bewertung schnell gehandelt werden. Es ist Arbeitgebern theoretisch möglich, sich selbst mit Kununu in Verbindung zu setzen und eine Löschung zu erwirken.

In der Praxis bedeutet dies jedoch meist lange Verzögerungen und es kann vorkommen, dass dies zu einem unerfreulichen Ergebnis für den betroffenen Arbeitgeber führt.

In jedem Fall empfehlen wir allen negativ bewerteten Arbeitgebern, von der Möglichkeit einer kostenfreien Erstberatung bei einer spezialisierten Anwaltskanzlei Gebrauch zu machen. So kann ein Eindruck der rechtlichen Situation geschaffen werden und auch die Entscheidung, ob mit oder ohne Anwalt gegen die Bewertung vorgegangen werden soll, wird erleichtert.

Vorgehen gegen unzulässige Negativbewertungen auf Kununu

Hat ein Unternehmen bzw. ein Arbeitgeber eine negative Bewertung erhalten und möchte diese löschen lassen, empfiehlt sich folgendes Vorgehen: Zunächst sollte beispielsweise mithilfe der Herstellung eines Screenshots von der Bewertung die Beweissicherung erfolgen. Dann sollte Kontakt zu einer Anwaltskanzlei aufgenommen werden, die prüft, inwiefern eine Löschung veranlasst werden kann.

Sollte dies keine Aussicht auf Erfolg haben, entstehen keine Kosten. Wenn wir mit der Entfernung einer negativen Kununu-Bewertung beauftragt werden, setzen wir ein anwaltliches Schreiben an Kununu auf, das die Aufforderung zur Löschung enthält.

In vielen Fällen genügt dies bereits, um eine Löschung der unzulässigen Bewertung zu veranlassen. In einem zweiten Schritt kann auch gegen den Bewerter vorgegangen werden.

Der Druck für Kununu ist beim Einsatz eines Anwalts deutlich höher, als wenn betroffene Arbeitgeber sich selbst an das Portal wenden. Kununu ist verpflichtet, die Blogspot-Kriterien des BGH zu beachten. Wenn ein anwaltliches Schreiben, das auf diesen Kriterien aufbaut, Kununu erreicht, ist das Portal gezwungen, die konkrete Bewertung auf ihre Rechtmäßigkeit zu prüfen.

Eine Löschung kann sich auf einen Verstoß gegen die Richtlinien oder auch gegen das Gesetz stützen. In letzterem Fall kann dies ins Besondere eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts des Wirtschaftsunternehmens sein.

Dies besteht, wenn die Bewertung eine Unwahrheit oder eine Beleidigung enthält, sowie wenn es sich dabei um reine Schmähkritik handelt. Mitunter können auch Straftatbestände, wie die der üblen Nachrede (§ 186 StGB) oder der Verleumdung (§ 187 StGB) erfüllt sein. Es muss eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts vorliegen, die nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt wird (Art.5 GG). Sonst liegt auf gesetzlicher Basis kein ausreichender Grund für eine Löschung vor.

Bei der Abwägung des Persönlichkeitsrechts gegen die Meinungsfreiheit werden unterschiedliche Faktoren berücksichtigt. Relevant sind die konkrete Bewertung auf Kununu, der Kontext der Bewertung, der Empfängerhorizont, sowie die Eingriffssphäre und die Differenzierung zwischen Meinungsäußerungen und Tatsachenbehauptungen. Besonders zu berücksichtigen ist letzteres, machen es unwahre Tatsachenbehauptungen erheblich leichter, sich dagegen zu verteidigen, als Meinungsäußerungen.

Unzulässige Bewertungen

Tatsachen sind laut juristischer Definition vergangene oder gegenwärtige Geschehnisse oder Zustände, die sich beweisen lassen. So können diese von objektiven Dritten überprüft und als „wahr“ oder „unwahr“ kategorisiert werden. Unwahre Aussagen müssen auf Kununu gelöscht werden.

Dabei ist für das Portal irrelevant, ob es sich um bewusst oder unbewusst unwahre Aussagen, sprich Lügen oder Fahrlässigkeit, Versehen, handelt –außer im Kontext von Schadensersatzansprüchen und Straftatbeständen gegen den Urheber der Bewertung.

Abgrenzend davon gibt es die Meinungsäußerungen, die sich auf subjektive Wahrnehmungen und persönlich Wertungen stützen. Eine solche kann nicht ohne weiteres gelöscht werden. Doch auch hier gibt es Grenzen. Handelt es sich um eine reine Schmähkritik ist auch diese unzulässig.

Handelt es sich um Meinungsäußerungen, die eine prüfbare Tatsache enthalten, und erweist sich jene als unwahr, müssen auch diese Bewertungen gelöscht werden. Ein möglicher Fall könnte sein, dass es sich um einen Bewerter handelt, der nie Bewerber oder Angestellter dieses Arbeitgebers gewesen ist. Dann ist seine Bewertung vielleicht nur eine Meinungsäußerung, diese stützt sich jedoch auf die unwahre Grundlage, dass er dies bewerten könne.

Die Abgrenzung zwischen Tatsachenbehauptung und Meinungsäußerung erweist sich oft als schwierig und uneindeutig, kann sich jedoch im Zweifelsfall sehr positiv für die Arbeitgeber auswirken.

Primäres Vorgehen gegen Kununu, sekundär gegen den Urheber

In erster Linie wendet sich unsere Kanzlei an Kununu, um eine Löschung zu veranlassen. Es wird das bereits erwähnte anwaltliche Schreiben aufgesetzt, welches den Sachverhalt so präzise und umfassend wie möglich schildert. Mit einem solchen Schreiben an die Rechtsabteilung von Kununu hat das Bewertungsportal nun in juristisch erheblicher Weise Kenntnis über den Fall erlangt und ist zum Handeln gezwungen, um einer weitergehenden Haftung zu entgehen.

Kununu deaktiviert und prüft die Bewertung und entfernt sie in vielen Fällen direkt. Weitere Schadensersatzansprüche können gegen Kununu nicht geltend gemacht werden, haftet das Unternehmen nur für die Löschung unangebrachter Bewertung. Da es jedoch nicht ihr Urheber ist, können keine weiteren rechtlichen Schritte gegen Kununu vorgenommen werden.

Da Kununu weiteren Haftungen entgehen möchte, es sich außerdem weiterhin als seriöses Unternehmen präsentieren möchte und darüber hinaus Arbeitgeber als Geschäftspartner im Bereich des etablierten Employer Brandings gewinnen möchte, hat das Unternehmen ein großes Eigeninteresse, die Entfernung unberechtigter Bewertungen vorzunehmen.

Ob es zu einer Entfernung auf Dauer kommt, kann auch davon abhängen ob der Urheber der Bewertung sein Einverständnis gibt. In zweifelhaften Fällen leitet Kununu anwaltliche Schreiben an den Verfasser der Bewertung weiter.

Daher enthalten die Schreiben außerdem eine Ankündigung gerichtlicher Konsequenzen bei Fortbestand der Bewertungen im Internet. Da die Verfasser in den meisten Fällen kein Interesse an einem gerichtlichen Prozess oder sonstigen Rechtsstreitigkeiten haben, entschließen sie sich häufig dazu, die Bewertung zurückzuziehen.

Doch auch gerichtlich können die Ansprüche von Arbeitgebern geltend gemacht werden, stellen sich Kununu und Verfasser bei der Löschung quer.

Zu einem Vorgehen gegen den Urheber der Bewertung kommt es im Normalfall nur sekundär, wenn überhaupt. Meist ist dies ohne große Erfolgsaussicht, da die Identität des Verfassers nicht offenliegt.

Nur wenn bei einem hinreichenden Verdacht auf eine Straftat die Staatsanwaltschaft die Offenlegung der Verfasserdaten fordert, muss Kununu diese herausgeben. Ansonsten veröffentlicht Kununu zum Schutz der Anonymität seiner Nutzer keinerlei Daten. Ist die Identität des Verfassers bekannt, können je nach Präferenz des betroffenen Arbeitgebers ein Unterlassungs- oder möglicherweise auch ein Schadensersatzanspruch geltend gemacht werden.

Dauer der Löschung

Je nach Sachverhalt kann eine Löschung zwischen ein und sechs Wochen dauern. Liegt ein offensichtlich rechtswidriger Inhalt nach Netzwerkdurchsetzungsgesetz vor, muss eine Löschung nach interner Prüfung innerhalb von 24 Stunden veranlasst werden. Dies ist eher selten der Fall und umfasst beispielsweise Beleidigungen, Hassrede oder auch Drohungen.

Prognose über die zukünftige Entwicklung von Kununu

Die Zahl der Mandatanfragen, die unsere Kanzlei im Bereich der negativen Kununu-Bewertungen bekommt, zeigt wie relevant diese mittlerweile sind. In keinem Fall sollte man als Arbeitgeber negative Einträge einfach ignorieren und nicht ernst nehmen. Der Einfluss, den die Bewertungen auf dem gegenwärtigen Arbeitsmarkt haben, ist nicht zu unterschätzen und dies wird sich sicherlich auch vorerst nicht ändern.

Unsere Kanzlei betreut Betroffene bundesweit und steht ihnen gerne für eine kostenfreie Erstberatung zur Verfügung.

 

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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