Die Digitale Währung – Was sind eigentlich Bitcoin?

Bereits das Online-Banking birgt heutzutage vielfach versteckte Schwierigkeiten. Dabei geht es vorwiegend um Datensicherheit und unlautere Zugriffsversuche durch unbefugte Dritte. Doch was passiert, wenn gleich die ganze Währung digital ist?

Genau dieses Phänomen startete durch die Erfindung und Einführung von Bitcoin. Dabei handelt es sich um eine rein digitale Währung, die schon seit einiger Zeit in Online-Shops als Zahlungsmittel zugelassen sind. Oder aber als Spekulationsmittel und Geldanlage verwendet werden.

Dabei unterliegen Bitcoin keiner Banken-Regulation oder Regierungskontrolle. Es handelt sich letztlich um eine digitale, dezentrale und private Währung. Diese wird durch durch Computer mathematisch errechnet.

Im so genannten Mining-Verfahren werden dann durch einzelne Teilnehmer und eine hohe Rechenleistung innerhalb des Netzwerkes Bitcoin erzeut und für Transaktionen zur Verfügung gestellt. Dabei weisen Bitcoins bis zur achten Dezimalstellen auf, was sich auf ihren Wert auswirkt. Ähnlich den Kursen an der Börse schwankt der Bitcoin-Wert und ist verschiedenen Auf- und Abstiegen im Kursverlauf unterworfen.

Durch das Bitcoin-Mining wird somit also eine im Wert schwankende Währungseinheit errechnet. Zur Zeit der Anfänge des Bitcoin-Mining erschient dies noch profitabel aufgrund des Wertanstieges, des Erschließens von Zahlungsmärkten und den von der Rechenleistung der Computer, die zur Errechnung benutzt wurden, abhängigen Strompreise. Heutzutage erscheint dies aufgrund der Notwendigkeit enormer Rechenleistung und der gestiegenen Strompreise bei weitem nicht mehr so rentable. In Ausnahmefällen – unser Experte Herr Dahi hat in unserem Interview mit ihm zu diesem Thema Island erwähnt – können auch heute noch durch sehr leistungsstarke Rechner und günstige Strompreise Bitcoin-Mining-Projekte profitable ausgestaltet werden.

Diese Vorgänge erfolgen dabei stets im privatwirtschaftlichen Bereich durch eine Peet-to-Peer-Struktur, wodurch keine Regulation seitens einer Zentralbank erfolgen kann. Dies führt auch dazu, dass vielfach Bitcoins nicht als Währung anerkannt werden. Wie jedoch geht eine Bitcoin-Transaktion von statten? Relativ simple: Der gesamte Prozess wird durch die Teilnehmer der Transaktionen selbst durchgeführt. Über einen so genannten Bitcoin-Client werden dann Bitcoins ge- oder verkauft. Im Anschluss wird die Transaktion dann automatisch in der so genannten Blockchain, einem öffentlichen Transaktionslog vermerkt. Hier sind alle jemals getätigten Transaktionen nachzuvollziehen.

Es mag sich sodann die Frage aufdrängen, wie sich Bitcoin dann auf dem öffentlichen Markt durchsetzen oder wie diese überhaupt in den Handelsvorgang eingeschlossen werden können. Die Möglichkeit mit Bitcoin zu zahlen wird zumeist in Online-Shops, über Apps oder bei technophilen Unternehmen ermöglicht. Dabei muss sich der Händler, Verkäufer oder Dienstleister entweder die unmittelbare Zahlung mit Bicoin ermöglichen oder nutzt einen Zwischenhändler, einen Zahlungsdienstleister, welcher eine Umwandlung von Bitcoin in die entsprechende Währung vornimmt.

Letztlich ist zu erwähnen, dass immer mehr digitale Währungen im entstehen sind. Diese können – natürlich stark risikobehaftet – Investitionspotentiale bieten, aber auf jeden Fall könnten sie die Zahlungsart der Zukunft darstellen.

 
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Rechtsanwalt Thomas Feil in den Medien

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