Die 5 häufigsten Fehler im IT-Vertragsrecht

Aufgrund unserer ständigen Beratungspraxis bei der erstellung und Verhandlung von IT-Verträgen ergeben sich für uns die 5 häufigsten Fehler im IT-Vertragsrecht wie folgt:

1. Keine Leistungsbeschreibung

AGB oder rechtliche Regelungen allein sind nicht ausreichend. Ein guter Vertrag benötigt eine detaillierte Leistungsbeschreibung mit den wichtigen technischen Festlegungen.

2. Gewährleistung und Haftung ist nicht alles

Juristen diskutieren häufig in Verträgen zentral über Gewährleistung und Haftung. Dieser Fokus ist zu eng. Regelungen zu Service Level und anderen technisch orientierten Details sind in der Praxis wichtiger.

3. Angebot allein genügt nicht

Ein Angebot ohne rechtliche Regelungen ist ein wirtschaftliches Risiko für den Auftragnehmer. Der Verweis auf gesetzliche Haftungsregelungen bedeutet, dass ein IT-Anbieter unbegrenzt haftet. Das BGB kennt für Kauf- oder Werkverträgen keine Haftungsbegrenzung.

4. Lizenzbedingungen sind wichtig

In vielen Kundenbeziehungen wird vergessen, die Lizenzbedingungen des jeweiligen Softwareherstellers mit dem Kunden zu vereinbaren. Dies ist ein rechtlicher Mangel und gibt den Kunden Gewährleistungsansprüche. Außerdem liegt ein Lizenzverstoß vor, der zivilrechtliche und/oder strafrechtliche Folgen hat.

5. Nur Standard-AGB

Kostenlos und aus dem Internet: Muster-AGB finden sich schnell, passen aber nicht auf die rechtlichen Herausforderungen von Systemhäusern und IT-Unternehmen.

 

 
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